Fußball ist eigentlich ein Rasensport, der naturgemäß auf dem Sportplatz in der frischen Luft ausgeübt wird. Doch im Winter müssen vornehmlich die jungen Kicker aufgrund der Sperrung der Sportanlagen zum Training in die Sporthallen ausweichen. Und da beginnt bei den Jugendbetreuern des SVE Wiefelstede ein großes Problem.

„Die Hallenzeiten sind überwiegend für die übrigen Sportangebote unseres Vereins geblockt“, sagt Gerd Lammers, Jugendobmann des SVE, „wir müssen uns da mit den wenigen freien Zeiten arrangieren“. Diese Sisyphosarbeit hatten die Jugendbetreuer auf ihrer letzten Zusammenkunft zu bewältigen. Für insgesamt 15 Jugendmannschaften mussten Trainingszeiten in den Wiefelsteder Sporthallen festgelegt werden.

„Da kommt es vor, dass etliche Mannschaften, die zum Teil mehr als 20 junge Spieler in ihren Reihen haben, sich mit einem oder zwei Drittel der Sporthalle zufrieden geben müssen“, sagt Gerd Lammers.

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Zeiten in den frühen Nachmittagsstunden sind dabei kaum nutzbar, da viele der Jungen und Mädchen am Ganztagsunterricht der Schulen teilnehmen und die Trainer und Betreuer ihren Berufen nachgehen. Für die A- und B-Jugendlichen werden aus Platzmangel sowieso schon keine Hallenzeiten ausgegeben. „Diese sind in den vergangenen Jahren, wenn die Witterung kein Training auf dem Sportplatz möglich machte, auf eigene Kosten in eine der umliegenden Soccerland-Hallen gefahren“, erzählt der Jugendobmann. „Da dieses Problem in Wiefelstede ja nicht neu ist“, so ein Jugendtrainer, „konnten wir in den vergangenen Jahren schon feststellen, dass auf Grund der nicht zufrieden stellenden Hallenzeiten und damit schlechten Trainingsbedingungen unsere jungen Fußballer in den Hallenturnieren oftmals schlecht abgeschnitten haben.“ Auch sollen einige Eltern ihre Kinder beim SVE abgemeldet und in Nachbarvereinen mit optimalen Trainingsbedingungen angemeldet haben.

„Wir versuchen zwar aus unserer Situation das Beste zu machen“, sagt Gerd Lammers, „aber helfen kann uns eigentlich nur der Bau einer neuen Sporthalle.“

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