BAD ZWISCHENAHN Der 14. Nordwest-Cup dürfte alle Rekorde brechen: Zwei Tage vor Turnierbeginn liegen 290 Anmeldungen vor. Und da die Organisatoren des viertägigen Schachturniers in der Wandelhalle aus Erfahrung wissen, dass stets noch Nachmeldungen kommen, dürfte nicht nur die Rekordmarke von 294 aus dem Vorjahr geknackt werden, auch die 300er-Hürde dürfte genommen werden.

Und noch weitere nie da gewesene Zahlen konnte Organisator Jürgen Wempe am Dienstag vermelden: 21 Titelträger (Großmeister, Internationale Meister, FIDE-Meister und Nationaler Meister) werden von Donnerstag, 26. Januar, bis Sonntag, 29. Januar, um den Sieg spielen – darunter acht Großmeister. Angeführt wird das illustre Feld von Yuri Solodovnichenko aus der Ukraine. Mit einer Elo-Zahl (die die Spielstärke angibt) von 2629 ist er aktuell nah an den Top 100 der Welt. Und auch der Sieger des ersten Nordwest-Cups von 1999, Vladimir Epishin, hat sich angemeldet. „Damit kratzen wir an der Weltspitze“, meinte Wempe angesichts von Quantität und Qualität dieses offenen Turnieres. Das mache auch die durchschnittliche Elo-Zahl deutlich, die erstmals über 2000 liege.

Donnerstag um 16 Uhr starten die Schachspieler in die erste von insgesamt sieben Runden. Freitag und Sonnabend geht es jeweils um 10 Uhr weiter, Sonntag bereits um 9 Uhr. Die Siegerehrung ist dann für Sonntag, 20 Uhr, vorgesehen. Gespielt wird in zwei Gruppen: Während das A-Turnier für alle Spieler offen ist, ist das B-Turnier für Spieler mit einer maximalen Wertungszahl von 1800 begrenzt. Ausgeschüttet werden bei dem von der LzO gesponserten Turnier mehrere Geld sowie Sachpreise.

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Mit den steigenden Teilnehmerzahlen steuere man in Bad Zwischenahn gegen den allgemeinden Trend, so Hans-Gerd Arntken vom örtlichen Schachclub „Schwarzer Springer“, der das Turnier gemeinsam mit dem SK Union Oldenburg veranstaltet.

Kurdirektor Peter Schulze freut sich, die Schachspieler aus mindestens acht Nationen im Kurort begrüßen zu können. „Das Turnier hat eine sehr gute Wirkung für den Ort. Und der identifiziert sich mittlerweile mit dem Turnier.“ Zuschauer sind in der Wandelhalle gern gesehen. Der Eintritt ist frei.

Am Dienstag, 31. Januar, schließt sich an selber Stelle dann noch ein ebenfalls gut besetztes Jugendschachturnier mit rund 150 Teilnehmern an. Zum sechsten Mal organisiert der SC „Schwarzer Springer“ dieses unmittelbar nach dem Nordwest-Cup.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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