Jeddeloh Ii Nach der Pleite gegen den Tabellenletzten aus Bornreihe haben die Oberliga-Fußballer des SSV Jeddeloh am Samstag die richtige Antwort gegeben. Vor 533 Zuschauer setzte sich der Tabellenführer mit 4:1 (3:1) gegen den HSC Hannover durch. Besonders in der Anfangsphase musste sich der Favorit aber reichlich strecken, um die Kontrolle über die Partie zu bekommen. Nach dem 4:1 kurz nach der Halbzeit war das Duell aber entschieden.

SSV-Trainer Thomas Schuhknecht lobte seine Mannschaft für die konzentrierte Leistung. „Wir haben uns auch nach dem 0:1 keine Sorgen gemacht. Zu Beginn haben wir aber gemerkt, dass uns die Sicherheit ein wenig gefehlt hat“, musste Schuhknecht zugeben. Denn in der Anfangsviertelstunde beschränkte sich das Spiel des Favoriten meist auf lange Bälle auf Mario Fredehorst, der im Sturmzentrum auflief. Wirkliche Gefahr für das Hannoveraner Tor kam dabei jedoch nicht auf.

Besser machten es die Gäste, die mit der ersten Chancen in Führung gingen. Nach einer Flanke landete der Ball in der 14. Minute an der Strafraumgrenze bei Aljoscha-Lartey Hyde, der mit einem Drehschuss ins lange Eck für die Gästeführung sorgte, während die Jeddeloher auf Abseits spekuliert hatten.

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Danach erhöhten die Gastgeber den Druck aber merklich. Zunächst traf Kevin Samide per Knie die Latte, nur kurz darauf setzte Keven Oltmer den Ball aus fünf Metern über das Tor. Der Spielöffner für die Jeddeloher war dann der Elfmeterpfiff des gut leitenden Christian Stein in der 29. Minute. Der SSV hatte einen Freistoß schnell ausgeführt, Shaun Minns kreuzte im Strafraum und wurde gefoult. Den Strafstoß verwandelte Florian Stütz sicher.

„Damit haben wir unsere stärkste Phase eingeleitet. Wir hatten Chancen fast im Minutentakt und sind in unserem Spiel sicherer geworden“, lobte Schuhknecht. Belohnt wurde die Drangphase des SSV mit dem 2:1 durch Ivo Tomas in der 35. Minute. Oltmer legte im Strafraum quer und Tomas brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten. Nur fünf Minuten später durfte auch Fredehorst, der im Sturmzentrum ein starkes Spiel machte, sich erstmals in dieser Saison in die Torschützenliste eintragen. Hannover bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, so dass Samide mit der Hacke auf Fredehorst ablegen konnte, der den Ball ins lange Eck einschob.

Im zweiten Durchgang ließen die Ammerländer kein Aufbäumen der Gäste mehr zu. „Wir wussten, dass wir die 15 Minuten nach der Pause schadlos überstehen müssen. Dass wir da sogar auf 4:1 erhöhen konnten, war goldwert“, freute sich Schuhknecht über den zweiten Treffer von Stütz vom Elfmeterpunkt (51.). Zuvor war Samide nach einem Chipball von Oltmer im Strafraum gelegt worden.

Damit war die Partie gelaufen und die Gastgeber konnten ohne Druck aufspielen. Während die Gäste bis auf einem Freistoß an die Latte in der 55. Minute zu keiner wirklichen Chance mehr kamen, verwehrte Schiedsrichter Stein dem SSV zwei weitere Treffer. Sowohl Tomas als auch der eingewechselte Thomas Celik sollen bei den strittigen Szenen knapp im Abseits gestanden haben.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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