Spohle Ein Autorennen der besonderen Art, das Rührei-Roulette, Menschenkegeln und ein Schwimmnudel-Reiten im Spohler Wasserbecken waren am Freitagabend die Herausforderungen für die 20 Teams, die sich am „Spiel ­ohne Grenzen“ während des Spohler Dorffestes beteiligten. Die Art, wie die verschiedenen Gruppen vorgingen, löste bei den zahlreichen Besuchern auf dem Sportplatz viel Vergnügen aus.

Seit 28 Jahren wird das Dorffest mit dieser Veranstaltung eröffnet. „Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Spohle haben wir vom Boßelverein Spohle den Wettkampf ins Leben gerufen, um ein dreitägiges Dorffest feiern zu können“, erzählt Jörg Pieper. Seit diesen 28 Jahren ist er Mitglied im Organisationsteam und dafür zuständig, dass jedes Jahr vier neue Aufgaben zu bewältigen sind.

Die Ergebnisse

Frauenteams:

1. Boßelverein Grünenkamp, 54 Punkte

2. Die schlauen Blauen, 51 Punkte

3. Stall Stalling 1.0, 45 Punkte

Männerteams:

1. Stall Stalling 1.1, 85 Punkte

2. Die Boßelwehr, 73 Punkte

3. Peter’s Gladiatoren, 68 Punkte

Gemischte Teams:

1. SG Leicht zu haben, 75 Punkte

2. Die Spriteulen, 73 Punkte

3. Freiwillige Feuerwehr Mollberg, 72 Punkte

„Damals haben wir klein angefangen, und auch die Zuschauerresonanz hielt sich in Grenzen. Es hat sich aber immer weiter entwickelt“, ließ Pieper, Bürgermeister von Wiefelstede und Mitglied im Spohler Boßelverein, die Vergangenheit kurz lebendig werden. „Mit den 20 Gruppen, die sich dieses Mal daran beteiligten, wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt“, verkündete er stolz.

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Für die Teilnehmer war der Spaß die Hauptsache. „Natürlich ist als Mannschaft schon etwas Ehrgeiz da, bei den Spielen möglichst gut abzuschneiden. Aber am Ende zählt nur die Teilnahme und natürlich das Vergnügen“, bewertete Marvin Behrens den Wettkampf. Sein Team – „Die Maracujas“ aus Spohle – nahm zum ersten Mal an dem unterhaltsamen Wettstreit teil. Dennoch hatten einige der Mannschaftsmitglieder bereits Erfahrung mit dieser besonderen Art der Spiele. Der 20-jährige Marvin war beispielsweise zum vierten Mal beteiligt. Tom Bruns, der ebenfalls zu der Gruppe gehörte, konnte sogar auf seine siebte Teilnahme zurückblicken.

Dass sich die „Maracujas“ in dieser Form zusammenfanden, entsprang einer Laune. „Auf einer Familienfeier haben wir den Entschluss gefasst, uns am Spiel ohne Grenzen zu beteiligten“, so Tom Bruns. Etwas Besonderes hatten sich die sechs Teilnehmer (aus so vielen Personen bestand ein Team) einfallen lassen, als Tamara, die jüngere Schwester von Tom, ebenfalls ihr Interesse anmeldete. Da jedes Team beim Wettkampf einen Joker einsetzen konnte, übernahm sie kurzerhand diesen Posten.

Die Aufgaben, die an diesem Abend zu bewältigen waren, kannten die Teilnehmer nicht. Sie mussten sich auf dem Platz darauf einstellen und für sich die besten Techniken entwickeln. „Geschummelt wird bei keinem Team“, stellte Jörg Pieper fest. „Die Spielregeln werden nur entsprechend interpretiert.“ Die „Maracujas“ kamen dabei nicht ganz so gut weg. Sie belegten in der Kategorie „Gemischte Mannschaften“ den fünften Platz. Getreu dem Motto „Dabei sein ist alles“ wurde anschließend trotzdem ausgelassen gefeiert.

Mit einer Freiluftfete am Samstag und dem Kinderfest am Sonntag bot das Dorffest Spohle wieder für jede Altersgruppe Abwechslung.

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