Spohle „Wir müssen immer wieder neue Ideen entwickeln, um das Vereinsleben zu gestalten. Die Schützenvereine stellen einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung des Gemeindelebens dar. Dies darf nicht verloren gehen.“ Auf der ordentlichen Delegiertentagung des Ammerländer Schützenbundes (ASB) am Sonntag im „Spohler Krug“ in Spohle machte Präsident Rolf Kaiser auf die besondere Rolle des Schützenvereins gerade im ländlich strukturierten Raum aufmerksam.

Eine mögliche Idee könnte sein, das Schützenfest zusammen mit anderen Vereinen durchzuführen und so zu einem Dorffest zu machen. „Wichtig ist es aber auch, in die Jugendarbeit zu investieren, was sich auch bei den Deutschen Meisterschaften niederschlägt“, führte Kaiser weiter aus.

Viele Ehrungen bei Delegiertentagung

Langjährige Mitglieder, die sich unermüdlich für das deutsche Schützenwesen engagiert hatten, wurden anlässlich der Delegiertentagung ausgezeichnet. Es erhielten:

Goldene Ehrennadel des Oldenburger Schützenbundes (OSB): Ilse Hayen (SV Hankhausen), Sybille Kassel (Godensholt) und Doris Koopmann (Hankhausen).

Goldene Ehrennadel des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB): Udo Schweers (Hankhausen), Klaus Dieter Kluß (Neusüdende), Heinz Bruns (Gristede), Karl-Heinz Wemken (Delfshausen) und Jens Eilers (Neusüdende).

Goldene Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes (DSB): Werner Hollje (Klein Scharrel), Hans-Gerd Haake (Neusüdende), Wilfried Grund (Delfshausen) und Jens Harbers (Vorstand ASB). 

Mit dem Ehrenkreuz des NWDSB wurde Karin Obergöker (Hankhausen) ausgezeichnet.

Die Ehrenmitgliedschaft des Ammerländer Schützenbundes (ASB) erhielt Heide Pohler (Metjendorf).

Während der Präsident des Oldenburger Schützenbundes (OSB), Peter Wiechmann, hervorhob, dass die Mitgliederzahlen in den letzten Jahren konstant geblieben sind, hatte Rolf Kaiser mitzuteilen, dass im Ammerland die Zahlen nach 2015 mit insgesamt 5435 Mitgliedern sich nun auf 5220 reduziert habe. „Es ist noch nicht dramatisch, aber es ist die falsche Richtung“, machte er deutlich.

Als eine gute Idee wurde noch einmal der Sommerbiathlon hervorgehoben, der seit 20 Jahren in Bad Zwischenahn ausgetragen wird. „Es ist schade, dass sich daran leider relativ wenige Schützen beteiligen. Hier sind die Starter gefordert, neben der Konzentration beim Schießen auch die körperliche Fitness unter Beweis zu stellen“, so Kaiser, der in seinem Amt einstimmig wiedergewählt wurde. Während die Erwachsenen einen Parcours von 3 x 1000 Meter zu bewältigen haben, sind die Kinder mit dem Lichtpunktgewehr auf der Strecke von 3 x 200 Meter gefordert. Der Sommerbiathlon findet im September statt, wobei sich jeder, ob Schütze oder nicht, daran beteiligen kann.

In Anwesenheit der Bürgermeister und stellvertretenden Bürgermeister der Ammerländer Gemeinden und der Stadt Westerstede wurden an diesem Nachmittag nicht nur Gedanken um die Zukunft des Schützenwesens ausgetauscht. Der besondere Rahmen der ordentlichen Delegiertenversammlung wurde auch dazu genutzt, langjährige Mitglieder auszuzeichnen (siehe Infokasten).

Bei den Vorstandswahlen wurde Christoph Laurenz zum neuen Bogensportleiter gewählt. Hans-Peter Oeltjen wird künftig als stellvertretender Sportleiter fungieren. Unbesetzt bleibt die Stelle des Jugendsportleiters, die übergangsweise ebenfalls von Oeltjen ausgefüllt wird.

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