Bad Zwischenahn Seit Donnerstag hat sich die Wandelhalle in Bad Zwischenahn wieder in eine große Schacharena verwandelt. Diesmal mussten sogar die hinteren Räume hinzugenommen werden, denn mit 360 Spielern verzeichnen die Organisatoren vom SC Schwarzer Springer Bad Zwischenahn und Union Oldenburg einen neuen Teilnehmerrekord.

Rekordverdächtig ist auch das spielerische Niveau des Turniers. Beim A-Cup nehmen allein elf Großmeister teil, so viel wie noch nie und dazu etliche Internationale Meister. Zugpferd und Glanzlicht ist dabei der 25-jährige Chinese Chao Li. Die internationale Schachvereinigung
FIDE fügt an seinen Namen noch ein kleines b an, weil es in der Rangliste noch einen weiteren Chinesen mit demselben Vor- und Zunamen gibt. Beim Turnier in Bad Zwischenahn ist Li aber einmalig. Bei seinen Partien stehen immer auch die meisten Kiebitze am Brett.

Dass allerdings auch ein Großmeister nicht unfehlbar ist, zeigte Turnierorganisator Jürgen Wempe selber, der diesmal auch als Spieler antritt. Er rang Yuri Solodovnichenko aus der Ukraine in der ersten Runde ein Remis ab.

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Noch ist in Sachen Gesamtsieg aber überhaupt nichts entschieden. Am Sonnabend um 10 Uhr geht es weiter mit der vierten Runde. Größte Konkurrenz dürfte Chao Li von dem russischen Großmeister Vyacheslav Ikonnikov, Krikor Sevag Mekhitarian aus Brasilien und Vladimir Epishin aus Russland bekommen. Epishin war der erste Sieger des Nordwestcups in Bad Zwischenahn im Jahre 1999. Weitere Anwärter auf den Gesamtsieg sind auch Henrik Teske, Gerlef Meins, Lev Gutmann, Gennadij Fish, die alle bereits in früheren Jahren Sieger beim Nordwest-Cup waren. Nicht mit dabei ist Vorjahresgewinner Jean-Pierre Le Roux aus Frankreich.

Auch viele Spieler aus der näheren Umgebung sind wieder am Start. Mit guten Aussichten auf vordere Platzierungen gehen vor allem Sebastian Muer und Marc Schütte von Union Oldenburg ud Spartak Grigorian vom SK Wildeshausen an den Start.


Mehr Bilder vom Turnier unter   www.nwzonline.de/fotos-ammerland 
Manfred Hollmann Lokalsport / Redaktion Westerstede
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