Wiefelstede In der fünften Minute der Nachspielzeit hat Dennis Spiekermann den Bezirksliga-Fußballern des SV Eintracht Wiefelstede einen glücklichen Punkt beim STV Wilhelmshaven beschert. Am Freitagabend sicherten sich die Ammerländer nach einem gruseligen Auftritt in der ersten Hälfte beim 2:2 (0:1) immerhin noch das Remis.

Für Mario Anderer aus dem Wiefelsteder Trainerteam wurde die Reise nach Wilhelmshaven mit einem für die Moral wichtigen Punkt belohnt. Mit der Leistung im ersten Durchgang war der Trainer aber alles andere als zufrieden: „Das war die katastrophalste erste Hälfte, die ich bisher miterleben musste. Wir haben genau das Gegenteil von dem gemacht, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten.“ Denn statt den Ball laufen zu lassen, gingen die Ammerländer in die direkten Duelle mit den kampfstarken Gastgebern.

Die Hausherren bestimmten also die erste Hälfte und gingen folgerichtig durch einen direkt verwandelten Freistoß von Sven Niederhausen (28. Minute) in Führung. Die Wiefelsteder wachten jedoch im zweiten Durchgang auf und hatten beste Gelegenheiten zum Ausgleich. Besser machte es Tobias Renken, der zum 2:0 (69.) traf.

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„Nach dem 0:2 waren wir eigentlich tot. Danach hat sich Wilhelmshaven aber um den Lohn gebracht“, berichtete Anderer. Die Gastgeber verzettelten sich in unnötige Foulspiele und sorgten so für zahlreiche Wiefelsteder Freistöße. Im Anschluss an eine dieser Standardsituationen konnten Dennis Spiekermann auf 1:2 (79.) verkürzen. „Der Treffer hat uns einen Schub gegeben. Mit der Jetzt-Erst-Recht-Stimmung wollten wir das Spiel unbedingt noch drehen“, lobte Anderer.

Und der Lohn folgte in der fünften Minute der Nachspielzeit. Erneut war Spiekermann zur Stelle und rettete mit seinem zweiten Treffer zumindest den einen Punkt. „Mehr wäre aber auch nicht verdient gewesen“, musste Anderer anerkennen.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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