Friedrichsfehn Nach drei Siegen in Folge mussten die Fußballerinnen des SV Friedrichsfehn wieder Punkte abgegeben. Gegen den SV DJK Schlichthorst beendete ein spätes 2:2 die Siegesserie. Für SVF-Trainer Michael Leverenz war das Remis aber kein Beinbruch: „Hauptsache, wir haben die Partie nicht verloren. Wenn man so ein spätes Gegentor bekommt, ist ein Remis natürlich ärgerlich. Dieses Ergebnis geht aber in Ordnung.“

Über 90 Minuten begegneten sich in Friedrichsfehn zwei Teams auf Augenhöhe. Die Gastgeberinnen versuchten das Spiel zu machen, Schlichthorst presste früh und zwang die Ammerländerinnen zu Fehlern. Den ersten Treffer des Tages erzielten jedoch die Friedrichsfehnerinnen. Über die Außenbahn gelangte der Ball in der Mitte auf Janin Bruns, die in der 12. Minute zum 1:0 traf. „Danach haben wir es leider verpasst, ein bis zwei Tore nachzulegen. Da hätten wir schon den Deckel draufmachen können“, haderte Leverenz mit der Chancenverwertung.

Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Teams größtenteils im Mittelfeld. Die Gäste bekamen jedoch immer mehr Räume und wussten diese zu nutzen. Der verdiente Ausgleich fiel in der 55. Minute. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Pia Gerbus in der Mitte an den Ball und traf aus kurzer Distanz zum 1:1.

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Alles andere als geschockt reagierten die Gastgeberinnen. Josefine Holsten eroberte nur zwei Minuten später den Ball im Mittelfeld und spielte einen öffnenden Pass in den Lauf von Leoni Dörfel. Im Duell eins-gegen-eins ließ die Angreiferin Katharina Moorkamp im Schlichthorster Tor bei ihrem neunten Saisontreffer keine Chance. Rund 20 Minuten später hätte Dörfel die Matchwinnerin werden können, als eine verunglückte Flanke an den Innenpfosten sprang. Der Abpraller kam für Bruns jedoch aus kurzer Distanz zu überraschend.

Als sich die Friedrichsfehnerinnen schon als die sicheren Sieger wähnten, war erneut Gerbus mit ihrem zweiten Treffer zur Stelle. Wieder stand die Stürmerin in der Mitte genau richtig und traf drei Minuten vor dem Ende zum Ausgleich. „Wir haben in beiden Situationen nicht gut verteidigt und um die Gegentore gebettelt. Am Ende müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein“, fasste Leverenz zusammen.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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