Jeddeloh Ii Fans mit schwachen Nerven sollten am Samstag einen weiten Bogen um die Jeddeloher 53-Acht-Arena machen: Nach zuletzt zwei späten Siegen der SSV-Kicker in der Oberliga erwarten die Ammerländer nun ab 16 Uhr mit Arminia Hannover den nächsten unangenehmen Gegner zum Duell.

Auch SSV-Trainer Thomas Schuhknecht, der sich als „die Ruhe selbst“ bezeichnet, hätte es am Samstag lieber, wenn der Tabellenführer den Sieg gegen Hannover früher unter Dach und Fach bringen würde. „Die Jungs dürfen gerne wieder spät in der Schlussphase treffen. Bis dahin sollte die Partie im besten Fall aber schon entschieden sein“, sagt Schuhknecht und lacht.

Späte Siegtreffer, wie gegen Braunschweig (2:1 in der 93. Minute und 2:1 gegen Wunstorf in der 87. Minute), sorgten aber dafür, dass die Jeddeloher ihren Verfolgern mittlerweile schon bis auf sieben Punkte enteilt sind. Für Schuhknecht haben die späten Erfolgserlebnisse aber noch einen weiteren positiven Aspekt: „Das hat der Truppe einen ungemeinen Schub gegeben. Sie wissen jetzt noch besser, dass sie die Ruhe bewahren können und trotzdem zu jeder Minute gefährlich sind. Sowas hebt natürlich die Stimmung in der Kabine.“

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In der Kabine der Arminen dürfte es zuletzt wohl eher verhalten zugegangen sein. Die Hannoveraner fielen in der Tabelle auf Platz sechs zurück und verloren die vergangenen fünf Partien. Dabei erzielten die Gäste keinen eigenen Treffer. Das letzte Erfolgserlebnis ist bereits mehr als einen Monat her. Am 25. September besiegten die Arminen den SV Bornreihe mit 4:1.

Warum es bei den Gästen derzeit nicht läuft, kann sich auch SSV-Trainer Schuhknecht nicht so recht erklären. „Vielleicht lief es zu Saisonbeginn sogar zu gut. Ich halte Arminia Hannover eigentlich für eine spielerisch und kämpferische gute Mannschaft“, lobt der SSV-Coach den Gegner. Besonders Jordan Petrov in der Mittelfeldzentrale sowie die beiden Innenverteidiger Pascal Gos und Alexandros Panagiotidis hatten bei Schuhknecht einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Daher rechnet Schuhknecht trotz der Schwächephase der Gäste mit einer engen Partie: „Mit Hannover haben wir uns stets enge und zerfahrene Partien geliefert. Ich rechne mit einem Spiel auf Augenhöhe, in dem unser Selbstvertrauen den Ausschlag geben könnte.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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