Ofen Was mit 157 Teilnehmern im Ziel begann, lockt mittlerweile bis zu 2000 Läufer jährlich an: Hätte man Jochen Finke und Klaus Schröder aus dem Organisationsteam des Ofener Herbstlaufs bei der ersten Auflage des Wettkampfs diese Zahlen genannt, hätten die beiden nur lachend mit dem Kopf geschüttelt. Wenn die 25. Auflage der größten Laufsportveranstaltung im Ammerland am Montag, 3. Oktober, beginnt, können die Ofener bereits den 30 000. Teilnehmer begrüßen.

Startzeiten

Zum 25. Mal findet an diesem Montag, 3. Oktober, der Herbstlauf des TuS Ofen statt. Startpunkt aller Strecken ist jeweils der Sportplatz am Rudolf-Kinau-Weg. Die Organisatoren sind auf mehr als 2000 Läufer vorbereitet, am Freitag hatten bisher rund 900 Starter ihr Kommen angekündigt. Generell rechnet das Organisationsteam aber mit einer großen Zahl spontaner Meldungen.

Nachmeldungen sind am Tag des Laufes vor Ort ab 11 Uhr bis eine Stunde vor dem jeweiligen Lauf möglich. Telefonisch wird die Anmeldung unter Telefon   04 41/69 17 24 von 10 bis 12 Uhr entgegengenommen. Online (www.herbstlauf.de) können sich spontane Starter noch bis 12 Uhr anmelden.

Zur Auswahl stehen dabei vier verschiedene Distanzen. Der Fünf-Kilometer-Volkslauf (auch die Nordic-Walker starten auf dieser Distanz) wird um 14 Uhr gestartet. Um 14.45 Uhr begeben sich die Schüler (Altersklassen U10 bis U20) auf die Drei-Kilometer-Strecke. Eine Viertelstunde später starten die jüngsten Teilnehmer beim Kinderlauf über die 800 Meter. Als Höhepunkt findet um 15.30 Uhr der Zehn-Kilometer-Lauf statt.

Am Montag kommt es ab 13.30 Uhr in und um Ofen durch den Herbstlauf zu Verkehrseinschränkungen. Besonders betroffen sind davon der Ortskern und der Umkreis des Sportplatzes am Rudolf-Kinau-Weg.

Mehr Infos zur Veranstaltung und den verschiedenen Streckenverläufen finden Sie unter www.herbstlauf.de/

Viel hat das neunköpfige Organisationsteam seit dem ersten Herbstlauf im Oktober 1992 miterlebt. „Die Idee kam uns bei einem Trainingslauf im Jahr 1990. Dann begann die große Vorbereitungsphase. „Im September 1991 stellten wir den Antrag für den Herbstlauf beim Niedersächsischen Leichtathletikverband. Im April 1992 legten wir den Termin für den ersten Wettkampf im Oktober 1992 fest und dann konnte es endlich losgehen“, erinnert sich Schröder.

Alles begann mit einer Zehn-Kilometer-Strecke. Mittlerweile sind Distanzen über die fünf Kilometer und Schüler- (drei Kilometer) und Kinderläufe (800 Meter) hinzugekommen. Von Anfang an mit dabei war aber das Markenzeichen des Ofener Herbstlaufes: das Lebkuchenherz, das sich auch heute noch großer Beliebtheit bei den Teilnehmern erfreut.

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Auch wenn sich die Anforderungen jährlich ändern – man wolle den Startern in jedem Jahr etwas Neues anbieten, erklärt Finke – habe sich an der Größe des Organisationsteams nur wenig geändert. Wie schon beim ersten Lauf ziehen derzeit neun Personen im Hintergrund die Fäden, damit es den Läufern an nichts mangelt. „Wir sind nicht mehr geworden, dafür haben sich die Personen im Laufe der Jahre aber geändert“, sagt Finke.

Warum die Veranstaltung in Ofen bei den Läufern so gut ankomme? „Weil wir uns regelmäßig auch auf anderen Läufen umsehen und uns dort gute Ideen holen, die auch für Ofen sinnvoll sein können“, weiß Schröder. Dazu gehört auch die im Jahr 2014 veränderte Streckenführung, die es ermöglichte, dass alle verschiedenen Strecken durch das Ortsinnere führen. So komme mehr Stimmung an der Strecke auf und auch die Wege für die Sanitäter und die Streckenposten werden kürzer, erklärt Finke.

Dass in 25 Jahren nicht immer alles reibungslos abläuft, sollte klar sein. Gerne erinnern sich Finke und Schröder aber daran, als der Vereinsvorsitzende Hero Eiben den vierten oder fünften Herbstlauf eröffnen wollte. „Es regnete und Hero hielt neben den Pistole für den Startschuss einen Schirm. Beim Startschuss hatte er nicht mehr daran gedacht und ein Loch in den Schirm geschossen“, sagt Finke mit einem Augenzwinkern.

In bester Erinnerung sind auch die sieben Goldbarren (jeweils fünf Gramm) geblieben, die den Sportlern für einen neuen Streckenrekord übergeben wurden. „Fünf Männer und zwei Frauen haben wir bisher geehrt“, rechnet Schröder vor. Ob am Montag wohl der achte Barren ausgeteilt wird? Das Organisationsteam ist auf jeden Fall – wie immer – bestens vorbereitet.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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