Landesturnier
Seit 25 Jahren Herr der Plätze

Früher leitete Alfred Richter den Ordnungsdienst in der Weser-Ems-Halle. Dadurch kam er in Kontakt mit den Organisatoren des Landesturniers.

Bild: Frank Jacob
Der Herr der Plätze: Alfred Richter ist seit 25 Jahren als Helfer beim Oldenburger Landesturnier im Einsatz.Bild: Frank Jacob
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Rastede Am Anfang ging es nur um die Ordnung auf den Parkplätzen. Später kam die Boxenvergabe in den Stallzelten hinzu, dann auch der Ordnungsdienst mitsamt der Einlasskontrollen. Und irgendwann folgten schließlich die Dressurvierecke. Seit 25 Jahren ist Alfred Richter für den Renn- und Reitverein Rastede als Helfer beim Oldenburger Landesturnier im Einsatz. „Es hat viel Spaß gemacht und macht mir immer noch Spaß. Das ist wichtig“, sagt der 73-Jährige aus Heidkamp.

Richter ist sozusagen der „Herr der Plätze“ beim Landesturnier. „Ich organisiere und koordiniere den Auf- und Abbau der Dressurvierecke und Abreiteplätze“, erzählt er. Doch damit nicht genug. „Während des Turniers müssen die Plätze immer wieder umgebaut werden“, sagt Richter. Je nach Prüfung müssen die Vierecke vergrößert oder verkleinert werden.

Rund 35 ehrenamtliche Helfer stehen ihm zur Verfügung. „Ich sorge dafür, dass jeder zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist“, erklärt Richter, der in einem Bürocontainer in der Schlosskurve seine Arbeit verrichtet. „Die Helfer sind motiviert, da macht es Spaß zusammenzuarbeiten“, weiß der 73-Jährige, der früher Kaufmann war und inzwischen im Ruhestand ist.

Zum Landesturnier kam er, weil er früher den Ordnungsdienst in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg organisierte. Die damaligen Turnierleiter sprachen Richter dort an und holten ihn nach Rastede.

Wie viele Stunden er in den vergangenen 25 Jahren auf dem Turnier im Einsatz war, lässt sich gar nicht sagen. Eines aber ist sicher: „Abends wird es immer spät“, sagt Richter, der ab 7 Uhr morgens auf dem Platz anzutreffen ist. Wenn dann nach dem Turnier der Abbau geschafft ist, „ist man ziemlich platt und urlaubsreif“, sagt er.

Vor diesem Hintergrund ist es für ihn umso wichtiger, dass ihm der Einsatz beim Landesturnier Freude bereitet. „Was ich in meiner Freizeit mache, muss mir Spaß machen“, betont Richter. Aufs Landesturnier trifft das in jeder Hinsicht zu.

Das könnte Sie auch interessieren