Landesturnier
Schöne Urlaubstage randvoll mit Arbeit

Als Annette Schröder 1979 nach Rastede kam, ging sie als Teilnehmerin beim Landesturnier an den Start. Ehemann Klaus stieß als Quereinsteiger zum Team der Helfer dazu.

Bild: Frank Jacob
Ein starkes Team: Die Eheleute Annette und Klaus Schröder aus Wahnbek arbeiten auch beim Landesturnier in Rastede eng zusammen.Bild: Frank Jacob
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Rastede Als Ehepaar sind Annette und Klaus Schröder bereits seit 1979 ein starkes Team. Am Anfang stand die Liebe zueinander, dann weckte sie in ihm die Begeisterung für Pferde und später fürs Oldenburger Landesturnier in Rastede. Dort gehören sie zu den rund 400 ehrenamtlichen Helfern und fühlen sich mit der Veranstaltung so verbunden, dass Klaus Schröder heute sagt: „Wenn das Turnier weg wäre, würde mir etwas fehlen.“

Aber zurück zum Anfang: Als Annette Schröder durch die Heirat 1979 von Fehmarn nach Rastede kam, ritt sie beim Landesturnier viele Jahre mit einer Mannschaft in den Disziplinen Vielseitigkeit, Springen und Dressur um die Oldenburger Meisterschaft.

„1991 habe ich dann im Renn- und Reitverein Rastede das Voltigier-Training übernommen“, erzählt die 58-Jährige. Dadurch rückte sie als Jugendwartin in den Vorstand des Vereins. Das Amt übt sie noch heute aus.

„Mitte der 90er Jahre fing ich dann als ehrenamtliche Helferin in der Rechenstelle an“, erzählt Annette Schröder. Seit nunmehr zwölf Jahren, so schätzt die Wahnbekerin, ist sie inzwischen aber in der Organisation tätig und kümmert sich um den Bereich Dressur.

„Uns fehlen noch ein paar Leute, kannst du nicht helfen?“ Diese Frage, die Annette Schröder ihrem Mann vor 16 oder 17 Jahren stellte, brachte den heute 65-Jährigen als „typischen Quereinsteiger“ zum Landesturnier. Seine erste Aufgabe: „Ich habe den Einlass zum Springplatz geregelt und die Schranke per Knopfdruck geöffnet oder geschlossen“, erzählt Schröder.

Als das Interesse geweckt war, wollte er sich mehr einbringen. Heute ist er für die Vielseitigkeit, zu der auch das Gespannfahren gehört, verantwortlich. „Ich koordiniere den Einsatz der vielen Helfer, schreibe die Dienstpläne und stimme mich mit den Parcoursbauern, der Feuerwehr und dem Roten Kreuz ab“, berichtet der 65-Jährige und betont: „Ich habe ein gutes Team um mich herum. Es macht mir unheimlich viel Spaß.“

Für Schröder bedeutet der Einsatz beim Landesturnier zudem Abwechslung. „Ich bin eigentlich als Kaufmann tätig und sitze viel am Schreibtisch. Die Arbeit beim Landesturnier ist da mal etwas ganz anderes.“

Auch seine Frau ist berufstätig, arbeitet im Bereich Digitaldruck. Für das Turnier haben beide extra Urlaub genommen. „Man ist mit dem Landesturnier gewachsen“, sagt Klaus Schröder. Missen wollen beide Rastedes fünfte Jahreszeit nicht. „Wir sind hier verwurzelt. Man braucht das Turnier einfach“, sagen sie.

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