Rastede Nicht nur bei der ersten Mannschaft des FC Rastede wurde nach dem Klassenerhalt in der Bezirksliga gejubelt. Auch die Dritte und Vierte hatten am Ende der Saison allen Grund zur Freude. Beide Reserve-Teams sicherten sich in ihren Ligen souverän die Meisterschaft.

Die dritte Mannschaft wurde in der 3. Kreisklasse ihrer Favoritenrolle gerecht. 55 von 66 möglichen Punkten sammelten die Löwen ein und verwiesen damit den TuS Spohle und die SG Elmendorf/Gristede II auf die weiteren Plätze.

Zu Beginn der Saison hatte das Team jedoch noch Schwierigkeiten, wie auch Trainer Robert Dust zugeben musste. „Nach den beiden Remis zu Beginn waren wir schon ein bisschen unruhig. Danach sind wir aber von Sieg zu Sieg geeilt.“

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Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit und die gute Mischung zwischen jungen und älteren Spielern machen das Team aus, betont Dust. Die Jungs würden auch privat viel gemeinsam unternehmen.

Einer der Garanten für den Rasteder Erfolg war Top-Torjäger Arne Strangmeier, der 24 der 97 Rasteder Tore erzielte und damit erfolgreichster Torschütze der Liga war. „Das war in diesem Jahr aber die beste Mannschaft, die ich bisher trainiert hatte“, sprach Dust seinem ganzen Team ein großes Lob aus.

Lob hatte der FC-Trainer auch für die starken Verfolger. „Spohle hat eine überragende Rückrunde gespielt und es uns noch einmal richtig schwer gemacht.“

In den Feiermodus schalteten auch die Routiniers der vierten Mannschaft am Dienstagabend. Im letzten Saisonspiel gegen den Tabellenzweiten der 4. Kreisklasse, den TuS Ocholt II, erkämpften sich die Löwen stark ersatzgeschwächt ein 1:1. Die Meisterschaft hatten die Rasteder zwar schon vorher perfekt gemacht, nun war auch klar, dass die Löwen ohne Niederlage durch die Saison kommen würden. Alle vorherigen 22 Partien konnten die Rasteder gewinnen.

„Wir wussten schon zu Beginn der Saison, dass wir einen starken Kader haben. Viele der Jungs haben früher auch in der ersten Mannschaft gespielt“, erklärt Trainer Sven de Groot: „Ein Stück weit haben wir uns gute Chancen ausgerechnet.“ Obwohl der Spaß im Vordergrund steht, besitzen die „Herren im gesetzten Alter“, wie die Groot seine Spieler scherzhaft bezeichnet, immer noch großen Ehrgeiz. Dennoch haben auch alle Aktiven ihre Einsatzzeiten bekommen. Als bester Torjäger der Liga tat sich FC-Angreifer Thomas Verlinden hervor, der 23 Treffer erzielte.

Auch im Qualifikationspokal für die unterklassigeren Mannschaften mischten die Rasteder den Wettbewerb auf. Als einziges Team aus der 4. Kreisklasse schafften es die Löwen ins Halbfinale. Dort mussten sich die Rasteder dem VfL Bad Zwischenahn II, dem Titelverteidiger aus der 2. Kreisklasse, erst im Elfmeterschießen mit 10:11 geschlagen geben. In der regulären Spielzeit holten de Groot und Co. sogar einen frühen 0:3-Rückstand auf. „Am Ende waren wir gut dran und haben uns teuer verkauft. Ein Pokalfinale wäre eine tolle Sache gewesen“, sagt de Groot.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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