Reitsport
Große Sprünge zum Geburtstag

Der Turnierplatz ist seit Jahren die „Achillesferse“ beim Landesturnier. Jetzt gibt es dort erste Veränderungen, im kommenden Jahr soll der Platz dann vollständig saniert werden.

Bild: Frank Jacob
Bereit fürs Oldenburger Landesturnier in Rastede (von links): Jasper Kools, Björn Finkeisen, Egon Wichmann, Michael George, Jan-Christoph Egerer, Torsten Schmidt und Lukas FischerBild: Frank Jacob
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Neues Wasserhindernis: Gartenbauer Heiko Müller befüllte die Fläche am Dienstag mit Wasser.Bild: Frank Jacob
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Rastede Der Aufbau für das 70. Oldenburger Landesturnier in Rastede ist in vollem Gange. Dabei hat eine außergewöhnliche Neuerung am Dienstag Gestalt angenommen. Auf dem Turnierplatz gibt es vor den Tribünen erstmals ein großes Wasserhindernis, das insbesondere von den Gespannfahrern genutzt werden soll. Etwas Vergleichbares gebe es nur beim Weltfest des Pferdesports in Aachen (CHIO), sagt Torsten Schmidt, Organisationsleiter des Landesturniers.

„Die Entscheidung fiel innerhalb eines halben Tages“, erzählt Schmidt. Die Gemeinde habe mitgespielt und so konnte die Firma Gartenbau Heiko Müller umgehend loslegen. „Wir haben 40 Tonnen Boden herausgenommen“, berichtet Müller. Der rund 100 Quadratmeter große Bereich wurde danach mit einem speziellen Mineralgemisch aufgefüllt, einer verstärkten Teichfolie sowie einem Schutzvlies versehen und schließlich mit Wasser gefüllt. Nach dem Landesturnier, das vom 17. bis 22 Juli stattfindet, wird das Hindernis wieder zurückgebaut.

Eine weitere Veränderung: Der Hauptplatz vor den Tribünen ist dieses Mal rund 2000 Quadratmeter größer als bisher. Möglich wurde dies durch das Abtragen des markanten Hügels, der sich zuvor auf dem Platz befunden hatte. Die Maßnahme war von vielen Rastedern bedauert worden. Dort, wo sich der Hügel befand, wurde nun das VIP-Zelt für das Landesturnier aufgebaut. Dadurch, dass das Zelt weiter nach hinten rückt, steht jetzt eine größere Fläche für die sportlichen Wettbewerbe zur Verfügung.

Der Hauptplatz ist seit Jahren die „Achillesferse“ beim Landesturnier in Rastede, sagte Turnierleiter Jan-Christoph Egerer am Montagabend bei der Hauptpressekonferenz für die Großveranstaltung. Durch die Starkregenereignisse im vergangenen Jahr war das Gelände stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Nach dem Landesturnier im vergangenen Jahr habe sich der Renn- und Reitverein mit der Gemeinde und anderen Vereinen, die den Platz nutzen, zusammengesetzt, um Lösungen zu finden. Als ersten Erfolg wertete Egerer die deutliche Erweiterung des Platzes um die rund 2000 Quadratmeter. Zudem habe die Gemeinde zugesagt, dass der Platz im kommenden Jahr komplett saniert werden soll, sagte Egerer.

Zu den Höhepunkten im Programm gehört die Show am Samstagabend. „Anlässlich des 70. Geburtstages des Landesturniers legen wir hier noch eine große Schippe drauf“, kündigt Schmidt an. Geplant sei ein Feuerwerk auf zwei Ebenen: Zum einen in der Höhe, zum anderen als eindrucksvolle Flammenillumination auf dem Platz.

Um Besuchern die Anreise zu erleichtern, wird einmal mehr ab Freitagnachmittag ein Park-and-Ride-Service ab dem Parkplatz der Firma Brötje Heizung, August-Brötje-Straße, angeboten. Einen weiteren Parkplatz (ohne Shuttle) gibt es an der Mühlenstraße in Höhe der Hausnummer 114.

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