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Rastede Das Oldenburger Landesturnier soll in den kommenden drei Jahren zu einem der umweltfreundlichsten Reitturniere werden. „Die Europawahl hat gezeigt, dass der grüne Gedanke immer wichtiger wird“, sagt Torsten Schmidt, Organisationsleiter beim Oldenburger Landesturnier.

Die 71. Auflage der Großveranstaltung findet vom 23. bis 28. Juli auf dem Turnierplatz im Rasteder Schlosspark statt. Weil immer mehr Menschen der Umweltgedanke wichtig sei, wollen die Veranstalter des Oldenburger Landesturniers mit gutem Beispiel vorangehen. „Wir müssen und werden uns da auf den Weg machen“, kündigt Schmidt an.

Das Landesturnier Auf einen Blick

Das Oldenburger Landesturnier findet vom 23. bis 28. Juli auf dem Turnierplatz im Rasteder Schlosspark statt. Es wird wieder mehr als 100 Wettbewerbe zu sehen geben: Dressur- und Springprüfungen aller Klassen, die traditionelle Vielseitigkeit, hochklassiges Gespannfahren sowie die Finals des Jugendchampionats und des Talentförderpreises. Ein buntes Rahmenprogramm, kulinarische Vielfalt und eine Ausstellung rund um die Themen Wohnen, Garten, Mode und Lifestyle runden die sechs Turniertage ab.

Tickets für das Oldenburger Landesturnier können ab sofort über Nordwest-Ticket online gebucht und Zuhause ausgedruckt werden oder in den Vorverkaufsstellen vor Ort erworben werden. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre ist der Eintritt an allen Turniertagen frei.

    www.oldenburger-landesturnier.de

Das heißt konkret: In den Verträgen mit den Standbetreibern werde ab sofort vorgegeben, dass nur noch „Verpackungs- und Verbrauchsmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen“ erlaubt ist. Auf unnötige Plastikprodukte wie beispielsweise Strohhalme und Geschirr müsse ebenso verzichtet werden, sagt Schmidt.

Die Veranstalter selbst setzen beim Druck ihrer Programmhefte und Flyer jetzt ausschließlich auf recyceltes Papier und verzichten zudem auf sämtliche Lacke, die diesen Werbeträgern einen gewissen Glanz verleihen würden. „Schön aussehen heißt nicht, dass es auch für die Umwelt schön ist“, sagt Schmidt.

Nach Auffassung des Organisationsleiters müssten gerade Großveranstaltungen im Bereich Umweltschutz ein Zeichen setzen, findet Schmidt, räumt aber gleichzeitig ein: „Für uns wird das eine Herausforderung.“ Er hoffe, dass sich das Engagement des Renn- und Reitvereins Rastede als Veranstalter des Oldenburger Landesturniers herumspreche und andere motiviere, mitzuziehen.

Die nun in die Wege geleiteten Maßnahmen, um das Landesturnier umweltfreundlicher zu machen, sollen dabei nur der Anfang sein. Es sollen weitere Aktivitäten folgen, die dann nach und nach in den kommenden Jahren umgesetzt werden.

Für das Organisationsteam um Torsten Schmidt gibt es unterdessen viele weitere Aufgaben vor der 71. Auflage des Landesturniers. Die fachgerechte Aufbereitung der Böden und die Vorbereitung der Infrastruktur im Schlosspark sei dabei eine ganz zentrale Aufgabe, sagt Schmidt. „Es unterscheidet uns ganz wesentlich von Veranstaltungen, die auf professionellen Anlagen stattfinden, wo das ganze Jahr über Reitsport betrieben wird, dass wir sämtliche Plätze jedes Mal aufs Neue für sechs Turniertage aufbauen“, erläutert der Organisationsleiter.

Darüber hinaus müssten die Veranstalter dafür sorgen, dass sich anschließend alles wieder in den Ursprungszustand versetzen lässt. Das sei zwar ein großer Aufwand, „dafür haben wir aber auch ein absolut einzigartiges Ambiente. Mit dem Rasteder Schlosspark kann so schnell kein anderes Turniergelände mithalten“, sagt Schmidt.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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