Rastede /Wiefelstede Beide Ammerländer Fußball-Bezirksligisten konnten am Mittwochabend in ihren Nachholspielen punkten. Während der FC Rastede einen souveränen 3:0-Erfolg über den Abstiegskandidaten aus Esenshamm feierte, erkämpften sich die Wiefelsteder, wie schon im Hinspiel, ein torloses Remis gegen GVO Oldenburg.

SVE Wiefelstede - GVO Oldenburg 0:0 (0:0). Wiefelstedes Teammanager Wolfgang Gerve sprach nach 90 umkämpften Minuten von einer gerechten Punkteteilung. „GVO hatte in der ersten Hälfte die besseren Chancen, wir hatten im zweiten Durchgang gute Möglichkeiten. Daher geht das Remis am Ende wohl in Ordnung.“ Auch GVO-Co-Trainer Rainer Warns konnte mit dem Remis gut leben: „Wir sind mit dem Auswärtspunkt zufrieden.“

Bei den Gastgebern war im Spiel deutlich der Druck angesichts der momentanen Situation im Abstiegskampf zu spüren. „Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Die Jungs waren viel zu verkrampft und hatten Angst, Fehler zu machen. Der Wille zum Sieg war da, wir konnten den Willen aber nicht umsetzen“, fasste Gerve das Auftreten seiner Mannschaft zusammen.

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Im zweiten Durchgang hatten Lars Dieball und Jens Lübben mit einem Kopfball, der auf der Linie geklärt wurde, die besten Wiefelsteder Gelegenheiten. Auf der anderen Seite bewahrte Wiefelstedes Torhüter Hergen Gerdes, der angeschlagen auf die Zähne biss, seiner Mannschaft in der Schlussphase einen Punkt. Gerdes hielt einen Kopfball von Robin Johanning aus drei Metern mit einer starken Parade.

FC Rastede - TV Esenshamm 3:0 (2:0). Einen, auch in dieser Höhe, verdienten Heimsieg feierten die Rasteder und leisteten den Wiefelsteder damit Schützenhilfe. „Wir hätten schon zur Halbzeit deutlich höher führen können. Fällt nach der Halbzeit der Anschlusstreffer, kann es noch einmal richtig eng werden. So haben wir mit dem späten 3:0 dann alles perfekt gemacht“, freute sich Rastedes Trainer Marc Bury. Sein Gegenüber auf der Esenshammer Bank, Wolfgang Rohde, war sichtlich bedient: „Es war wie immer: Unser Gegner hat zwei Chancen und schießt zwei Tore. Zumindest war bei uns ein Aufbäumen zu erkennen, wir schießen aber einfach keine Tore.“

Dabei erwischten die Gäste aus der Wesermarsch den besseren Start und zeigten starke erste zehn Minuten. Genau in dieser Drangphase traf jedoch Rastedes Tobias Büsing mit dem 1:0 in der siebten Minute und nahm dem TVE damit den Schwung. Nur wenige Minuten nach dem 1:0 hatten die Gäste Glück, als ein Freistoß von Büsing von der Unterkante der Latte an den Innenpfosten und wieder ins Feld sprang. Auch zwei weitere gute Schusschancen von Büsing blieben ungenutzt. Genauer zielte dann Fahad Al-Qaraghuli, der einen Handelfmeter zum 2:0 (31. Minute) nutzte.

Im zweiten Durchgang hatten die Rasteder, die gut auf die langen Bälle der Gäste eingestellt waren, die Partie im Griff. Lediglich in der 50. Minute musste FC-Torhüter Max Braun in höchster Not gegen Bünyamin Kapakli parieren. Die Gastgeber setzten nun vermehrt auf Konter. Einen dieser Vorstöße vollendete Stephan Reinken in der 80. Minute zum 3:0.

Für die Rasteder geht es dann am Sonntag um 15 Uhr in Esenshamm direkt ins Rückspiel gegen die Wesermärschler. „Esenshamm hat dann noch mehr Druck, das kann für uns von Vorteil sein. Wir wollen auch ein zweites Mal gegen den TVE bestehen und mindestens einen Punkt mitnehmen“, sagt Bury. Der FC-Trainer ist sich jedoch sicher, dass es die Wesermärschler seinem Team nicht noch einmal so leicht machen werden. Die Wiefelsteder treten am Sonntag um 15 Uhr erneut zu Hause an. Zu Gast ist dann der zurzeit kriselnde Aufsteiger aus Wilhelmshaven, der zuletzt vier Pleiten in Folge kassierte.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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