Grasbahnrennen
Rennfahrer wirbeln Staub auf

Rennsport der Spitzenklasse wird an diesem Wochenende auf dem Turnierplatz in Rastede geboten. Zuvor müssen die Helfer des Rasteder Automobilclubs aber noch einiges vorbereiten.

Bild: Archiv/Rudi Hagen
Rasanter Rennsport: Starter aus sieben Nationen treten an diesem Wochenende beim 54. Internationalen Grasbahnrennen auf dem Turnierplatz in Rastede an.Bild: Archiv/Rudi Hagen
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Rastede Bange sein muss Kay Kudinow in diesem Jahr wohl nicht. Der Turnierplatz ist in sehr gutem Zustand, die Bedingungen im Vorfeld des 54. Internationalen Grasbahnrennens optimal, freut sich der Vorsitzende des Rasteder Automobilclubs (RAC). Und so begann am Montagabend mit dem Zeltaufbau die heiße Vorbereitungsphase für die Motorsportveranstaltung, die am Samstag und Sonntag, 11. und 12. August, wieder Tausende Besucher auf den Turnierplatz locken soll.

Auf der Rennbahn in Rastede gibt sich die internationale Bahnsportelite ein Stelldichein. „Die Starter kommen aus Deutschland, den Niederlanden, England, Dänemark, Finnland, Italien und Tschechien“, berichtet Heidi Nowak vom RAC und betont: „Die Fahrer werden den zahlreichen Bahnsportfans Spitzensport präsentieren.“

Bevor es am Wochenende losgehen kann, ist jedoch noch eine Menge Arbeit zu erledigen. „Da es sich nicht um eine permanente Rennbahn handelt, sind unter anderem 1200 Meter Sicherheitsplanke aufzubauen“, erläutert Kudinow. Das sei einmalig in Deutschland.

Bahn besser einsehbar

Die Anlage im Schlosspark habe sich in diesem Jahr nach Auffassung des RAC zum Vorteil der Bahnsportfans verändert. Dadurch, dass der Multifunktionshügel im Innenfeld abgetragen wurde, sei die Rennbahn jetzt deutlich besser einzusehen, teilt der Club mit.

Den Auftakt beim Grasbahnrennen bildet am Samstag ein Lauf zur Europäischen Veteranen-Langbahn-Serie. Beginn ist um 12.30 Uhr. An den Start gehen Zwei- und Vier-Ventil-Maschinen, die Fahrer sind mindestens 40 Jahre alt. Des Weiteren werden die Fahrer der internationalen und nationalen Klassen den Samstag zum freien Training nutzen, bevor sie am Sonntag beim Grasbahnrennen antreten werden.

Am Samstagabend wird der Speedway Grand Prix aus Mallila im Festzelt übertragen, kündigt Heidi Nowak an und sagt: „Einige Fahrer haben bereits ihr Kommen zugesagt und werden im Festzelt unserem Sprecher Lars Klimek für Fragen aller Art zur Verfügung stehen.“

Der Sonntagmorgen beginnt um 9 Uhr mit dem freien Training aller Klassen. Starten werden ab 13.30 Uhr zum Grasbahnrennen die Klassen B-Lizenz Solo 500 ccm, Internationale Lizenz Solo 500 ccm sowie die Internationale Lizenz Seitenwagen. Kommentiert wird das Rennen vom Sprecherduo Egon Müller und Lars Klimek. „Das Fahrerlager wird für die Zuschauer jederzeit zugänglich sein, so dass der direkte Kontakt zu den Fahrern möglich ist“, verspricht Heidi Nowak.

Auf Rekordjagd

Ein Höhepunkt des Grasbahnrenntages wird einmal mehr der Angriff auf den Grasbahn-Weltrekord sein. Dieser wird seit mittlerweile 14 Jahren vom Engländer Kelvin Tatum mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 143,255 Stundenkilometern gehalten.

Auch die Gespannfreunde kommen in diesem Jahr beim Grasbahnrennen wieder voll auf ihre Kosten, kündigt der RAC an. Insgesamt zehn Teams werden versuchen, sich auf der schnellen und anspruchsvollen Bahn zu behaupten und am Ende auf dem Siegerpodest zu stehen.

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