Rastede Größer könnte das Kontrastprogramm für die Fußballer des FC Rastede in der Bezirksliga kaum sein: Nachdem die Löwen in der Vorwoche noch knapp mit 2:3 beim Tabellenführer in Wildeshausen verloren hatten, erleben die Ammerländer an diesem Sonntag um 11 Uhr beim ESV Wilhelmshaven wieder Abstiegskampf pur.

FC-Trainer Jens Wolters weiß, wie wichtig ein Sieg am Sonntag sein könnte: „Wir hatten in dieser Rückrunde schon häufig richtungsweisende Spiele. Das am Sonntag in Wilhelmshaven ist hoffentlich das letzte davon.“ Denn sollten die Rasteder beim Verfolger gewinnen, ist der Klassenerhalt so gut wie gesichert. Mit 32 Punkten könnten die Löwen auf ein komfortables Punktepolster setzen.

Bei einem Rasteder Sieg könnte der ESV in den verbleibenden zwei Spielen mit zwei Siegen nur noch auf 31 Zähler kommen. Im Abstiegskampf hat auch der TuS Eversten noch ein Wörtchen mitzureden. Die Situation hat sich für die Oldenburger nach dem 0:2 am Dienstag gegen den ESV aber sichtlich verschlechtert. Eversten steht bei 22 Punkten und könnte in noch vier zu bestreitenden Partien auf maximal 34 Punkte kommen.

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„Wir wollen natürlich möglichst schon am Sonntag für klare Verhältnisse sorgen“, gibt Trainer Wolters vor, der genau weiß, was sein Team in Wilhelmshaven erwartet: „Wir treffen auf einen unangenehmen Gegner, dem wir aber von Beginn an unseren Stempel aufdrücken wollen. Wir wollen die Entscheidung aus eigener Kraft schaffen und dafür mit der nötigen Einstellung in das Spiel gehen.“

Als Schlüssel zum Sieg nennt Wolters die Dominanz in den direkten Duellen. „Wir müssen die Zweikämpfe gewinnen, die Bälle an den richtigen Stellen erobern und dann auch unsere Torchancen eiskalt ausnutzen“, fordert der Löwen-Trainer von seinen Schützlingen, die aber durch gleich elf Ausfälle personell deutlich verändert auftreten werden. Unter anderem könnten auch einige Spieler aus der zweiten Mannschaft aus der Kreisliga zum Einsatz kommen.

Für die Rasteder ist das Duell in Wilhelmshaven das gefühlte Saisonfinale. Da die Rasteder am letzten Spieltag Anfang Juni spielfrei sind, wollen die Ammerländer vorzeitig für eine Entscheidung sorgen. „Noch haben wir es in der eigenen Hand. Am letzten Spieltag noch auf Schützenhilfe hoffen zu müssen, wenn wir selbst spielfrei sind, wäre das schlimmste Szenario“, sagt Wolters.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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