Rastede /Budapest Lange haben die Schwimmer des VfL Rastede darauf hingearbeitet. Bei ihrem Start bei der Masters-WM in Budapest waren sie dennoch beeindruckt von der tollen Atmosphäre. Die Ammerländer waren ein Teil der 20 000 Aktiven, die sich bei den Wettkämpfen der besten Amateursportler der Welt um die neuen Rekordzeiten anstachelten.

Die Ammerländer hatten zwar weder mit den Rekorden, noch mit der Medaillenvergabe, etwas zu tun sind, waren aber trotzdem durchaus zufrieden mit ihrem Abschneiden. „Es ist echt eine Ehre bei einer Weltmeisterschaft überhaupt schwimmen zu dürfen. Allein die Wettkampfstätte, die Kulisse, die vielen Athleten aus den verschiedensten Ländern, der Call-Room, die großen Übertragungsleinwände auf denen der eigene Name und das Rennen zu sehen ist oder die Live-Übertragung ins Internet lassen den Puls bereits vorm Startsignal bis zum Halse schlagen“, erklärt Evi Kusch stellvertretend für ihre Mannschaftskollegen Denise de Vries, Frauke Dierks, Ellen Agthe, Nico Winter, Marco Klockgether, Arndt Weitendorf und Bernd Kablitz.

Doch auch sportlich konnten sich die Ergebnisse der Rasteder sehen lassen. Jeder VfL-Starter erreichte mindestens eine persönliche Bestzeit. In den Starterfeldern von bis zu 250 Meldungen pro Altersklasse landeten die Ammerländer mit vielen Platzierungen im Mittelfeld.

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Mit persönlichen Bestzeiten in den Einzelrennen konnte vor allem von Frauke Dierks glänzen. Sie verbesserte ihre Zeiten über die 200 und 800-Meter-Freistil deutlich. Über die 800 Meter schlug sie gleich 12 Sekunden schneller an, als zuvor. „Das war in Budapest mein persönliches Highlight“, freute sie sich. Aber auch Evi Kusch (Platz 23, 50-Meter-Freistil) und Nico Winter (blieb über die 200-Meter- Brust erstmals mit 2:56 unter der Drei-Minuten-Marke) freuten sich über gute Ergebnisse. „Da hat sich das harte Training über das vergangene Jahr deutlich ausgezahlt“, berichtete Winter.

Nicht ganz so zufrieden waren Marco Klockgether, Denise de Vries und Ellen Agthe mit ihren Einzelstarts. Dafür riefen die Rasteder in den Staffel-Wettkämpfen Bestleistungen ab. Die 4x50 Lagen mixed landete auf Platz 32, die 4x50 Freistil mixed auf Rang 48, die 4x50 Freistil der Männer auf Rang 41 und die 4x50 Freistil der Frauen sogar auf Platz 16. „Die Staffeln folgen ihren eigenen Gesetzen. Der ein oder andere ist durch den Teamgedanken so hoch motiviert, dass im Staffel-Einsatz bessere Zeiten geschwommen werden, als im Einzelrennen“, erklärte Kusch.

Aber nicht nur im Schwimmbecken war der Teamzusammenhalt sehr groß. Auch außerhalb des Wassers und die gemeinsame Zeit als Wohngemeinschaft in einem Apartment hat dazu beigetragen, dass sich die Freundschaften intensiviert haben. Alle Rasteder sind sich daher schon früh einig: „Die Europameisterschaft nächstes Jahr in Slowenien steht wieder fest auf dem Plan.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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