Rastede Lars Fischer, der Trainer der Basketballer des VfL Rastede, hatte eine enge Partie vorausgesagt. „Es war das erwartete 50/50-Spiel. Leider aber nur über drei Viertel“, ärgerte sich der Coach. Denn sein Team vergab im letzten Durchgang im Nachbarschaftsduell gegen den Oldenburger TB am Sonntag den möglichen Heimsieg. Am Ende bejubelten die Gäste einen 74:86 (37:38)-Auswärtssieg im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in der 2. Regionalliga.

Bis zum angesprochenen dritten Viertel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Die Gastgeber waren besser in die Partie gestartet und hätten im ersten Viertel deutlich höher als mit 18:9 führen müssen. Denn während die Oldenburger in ihren Offensivaktionen kein gutes Händchen bewiesen und nach dem 12:9 in der sechsten Minute bis zum Ende des Viertels keine eigenen Punkte mehr nachlegen konnten, schwächelten die Gastgeber von der Freiwurflinie. Nur knapp die Hälfte der Versuche wurde genutzt.

So brachte ein 9:0-Lauf den OTB zu Beginn des zweiten Viertels zum 18:18-Ausgleich. Die Oldenburger waren in der Defensive sehr präsent und brachten die Rasteder mit ihrer körperlichen Spielweise oft zur Verzweiflung. „Der OTB hat über das ganze Feld gut verteidigt und viel Druck auf uns ausgeübt“, lobte Fischer den Kontrahenten. Und weil seine Mannschaft keine dauerhafte Lösung gegen das Problem fand, wurden mit 36:35 die Seiten gewechselt.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Auch im dritten Viertel zeichnete sich noch kein Sieger ab. Die Ammerländer punkteten immer wieder, wenn sie mit Tempo zum Korb gingen, die Gäste überzeugten vor allem unter dem Korb mit ihren großen Spielern beim Rebounding. Kurzzeitig konnte sich der VfL zwar auf 56:51 nach einem getroffenen Drei-Punkte-Wurf von Schmidt absetzen, bis zum Ende des Viertel verkürzte der OTB jedoch wieder auf 59:56.

Im letzten Spielabschnitt wurde es dann wild. Die Gäste übernahmen beim 59:61 erstmals wieder die Führung. Nun wollten die Rasteder zu viel und leisteten sich fünf teilweise kopflose Ballverluste in Serie, die die Gäste mit elf Punkten in Folge (59:72) bestraften. Bei noch fünf Minuten zu spielen brachte Rastedes Andre Galler sein Team noch einmal auf 64:73 heran, der Rückstand erwies sich am Ende allerdings als zu groß. „Wir haben in dieser Phase des Spiels den Kopf verloren und der OTB ist ruhig geblieben. Das hat am Ende den Unterschied gemacht“, musste Rastedes Trainer Lars Fischer zugeben.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.