Rastede War es das schon mit dem Klassenerhalt für die Basketballer des VfL Rastede in der 2. Regionalliga? Nach der 62:80 (31:38)-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten CVJM Hannover am Sonntag in eigener Halle dürfen sich die Ammerländer nun keinen Ausrutscher mehr leisten, um doch noch eine weitere Saison in der 2. Regionalliga dranhängen zu können.

„Heute hätten wir eigentlich gewinnen müssen, wenn wir noch richtige Chancen im Abstiegskampf haben wollen. Aber auch mit einem Sieg wäre das ein schwieriger Schluss-Spurt geworden“, weiß VfL-Trainer Lars Fischer, der nun mit seinem Team von Spiel zu Spiel schauen will: „Natürlich wollen wir noch möglichst viele Spiele gewinnen. Es ist einfach schade, dass wir in den Spielen nicht das abrufen können, was die Jungs im Training zeigen“, hadert Fischer.

Im Duell der direkten Kontrahenten im Abstiegskampf sollte den Rastedern erneut ihre schwache Offensive zum Verhängnis werden. Zwar eröffnete Kapitän Hendrik Hespe die Partie mit einem getroffenen Dreipunktewurf für die Gastgeber. Danach gelang dem Schlusslicht aber nicht mehr viel. Beim 5:8 (4. Minute) übernahmen die Hannoveraner die Führung und gaben diese nicht mehr ab.

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„Wir müssen viel stärker unter dem Korb punkten“, hatte Hannovers Trainer Ostoja Cvijanovic in der ersten Auszeit noch gefordert. Und sein Team setzte diese Ansage perfekt um. Immer wieder nutzten die Gäste ihre körperlichen Vorteile unter dem Korb aus, angelten sich die Rebounds und kamen so zu einfachen Punkten. Dazu kam die starke Ausbeute von jenseits der Drei-Punkte-Linie, die Hannover bereits am Ende des ersten Viertels mit 10:23 in Führung brachte.

„Wir sind erneut schlecht gestartet und diesem hohen Rückstand lange hinterhergelaufen“, fasste Fischer die ersten 15 Minuten der Partie zusammen. Sinnbildlich dafür waren die drei verworfenen Freiwürfe von David Niehaus in kurzer Zeit. Erst als Andre Galler einen guten Lauf hatte und sieben Zähler in Folge erzielte, kam der VfL beim 25:34 wieder in Schlagdistanz (17.).

Die letzten drei Minuten vor der Pause wurden dann von beiden Teams vogelwild geführt. Viele Turnover, langes Gerangel unter dem Korb um Rebounds und wilde Würfe prägten die Schlussphase, aus der die Gäste mit einer 31:38-Führung hervorgingen.

Nach der Pause kehrte noch einmal kurzzeitig die Hoffnung bei den Ammerländern zurück. Janis Groschang traf zwei Dreipunktewürfe in Folge und verkürzte auf 43:46 (24.). In den folgenden Spielzügen wollte der VfL aber zu viel, schenkte den Ball zu sorglos her und ermöglichte den Hannoveranern, bis zum Ende des dritten Viertels beim 51:65 für die Vorentscheidung zu sorgen. „Wir haben uns noch einmal gut rangekämpft, den zweiten größeren Lauf der Gäste konnten wir nicht mehr kontern“, fasste Fischer zusammen.

In den letzten zehn Minuten hatte Hannover dann den hohen Vorsprung und die ablaufende Zeit im Rücken und konnte die Führung souverän über die Zeit spielen.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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