Rastede Der Pokal der Ammerländer Hallenmeisterschaften steht nun im dritten Jahr in Folge in der Gemeinde Wiefelstede. Nachdem die Fußballer des SV Eintracht Wiefelstede von 2016 bis 2018 den Titel der besten Hallenfußballer aus dem Ammerland für sich beanspruchen konnten, brach in 2019 der TV Metjendorf die Wiefelsteder Serie. Nun kommen an diesem Samstag ab 13.30 Uhr in der Rasteder Sporthalle an der Feldbreite wieder die besten 15 Teams zusammen, um einen neuen Titelträger auszuspielen.

Nils Geveshausen aus dem Organisationsteam des TuS Lehmden freut sich auf den spannenden Turniertag. „Wir haben alles auf Vordermann gebracht, jetzt kann es endlich losgehen“, freut sich der Routinier. Bis es aber soweit war, wartete viel Arbeit auf die Lehmder. Das größte Problem: Es war keine 16. Mannschaft zu finden. „Wir haben so viele Absagen von Teams bekommen, die für die Halle keine Mannschaft zusammenbekommen. Am Ende habe ich schon Teams aus der 3. Kreisklasse angefragt“, hadert Geveshausen.

die drei Gruppen im Überblick

So wird gespielt: Gruppe A: TV Metjendorf FC Rastede II SVE Wiefelstede VfL Edewecht FSV Westerstede

Gruppe B: FC Rastede TuS Wahnbek SSV Jeddeloh II SV Gotano TuS Ocholt

Gruppe C: TuS Lehmden SG Elmendorf/Gristede VfL Bad Zwischenahn SG Friedrichsfehn/Petersfehn TuS Ekern

Somit verändert sich in diesem Jahr der Modus. Statt die 16. besten Ammerländer Teams auf vier Gruppen zu verteilen, wird am Samstag nun mit 15 Teams in drei Gruppen gespielt. Die beiden besten Teams jeder Gruppe sowie die beiden besten Drittplatzierten schaffen es in die K.o.-Runde, das Finale soll wie gewohnt gegen 18 Uhr stattfinden.

Auch wenn ihn die Absageflut ein wenig ärgert, glaubt Geveshausen daran, dass das Organisationsteam ein sehr ausgeglichenes Teilnehmerfeld zusammenbekommen hat. Auch seinen Lehmdern rechnet der Spielertrainer Chancen zu. „Die Gruppenphase sollten wir schon überstehen. Danach gehört natürlich eine Menge Glück dazu, um im Turnier weit zu kommen. Wir wären vielleicht mal dran, schließlich ist der letzte Lehmder Sieg schon ein paar Jährchen her“, sagt Geveshausen mit einem Lachen.

Ganz anders sehen die Ansprüche des Titelverteidigers aus Metjendorf aus. „Wir haben schon Lust, zählen aber in diesem Jahr wohl eher zu den Außenseitern“, sagt TVM-Trainer Darius Mandok aufgrund großer personeller Sorgen. Zwei Torhüter haben bereits abgesagt, auch sonst ist der Kader für die Hallensaison beim Kreisklassen-Zweiten eher dünn besetzt. Bei einem der beiden bisher gespielten Hallenturniere musste der Metjendorfer Coach sogar selbst noch einmal auflaufen.

Daher rechnen sich die Metjendorfer nicht viel aus. „Wir können eigentlich nur positiv überraschen. Wir wollen uns drei schöne Spiele machen und schauen, was dabei herauskommt. Hauptsache, wir werden in der Gruppe nicht Letzter“, sagt Mandok mit einem Lachen.

Wieder zum Favoritenkreis zählt in diesem Jahr der SVE Wiefelstede. Der Vorjahreszweite will nun wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. „Wir haben noch einige Leute im Kader, die richtig Bock auf Hallenfußball haben. Da ist es klar, dass wir wieder vorne angreifen wollen“, gibt sich SVE-Trainer Mario Anderer optimistisch, die guten Leistungen aus den Vorjahren zu wiederholen. Aber auch der SVE-Coach ist gewarnt: „Wir haben mit der Gruppe A aber auch einen Platz in der Hammergruppe gezogen. Das wird ein strammes Ding für uns“, ist sich Anderer sicher.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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