RASTEDE Den Wetterbericht haben die Mitglieder des Rasteder Automobil-Clubs derzeit genau im Blick. Schließlich möchten sie nicht noch einmal einen solchen Reinfall wie im vergangenen Jahr erleben.

„Rennen statt Regen“, sagt Pressesprecher Wilfried Kluen. So laute in diesem Jahr das Motto für das 48. Internationale Grasbahnrennen, das am Sonnabend und Sonntag, 11. und 12. August, in Rastede ausgetragen wird (siehe Kasten rechts).

Und zurzeit sieht es auch ganz danach aus, dass alles wie geplant stattfinden kann. „Im Moment sind die Bedingungen auf dem Platz gut“, sagt Kluen. Deshalb wurde am Dienstagnachmittag frohen Mutes mit den umfangreichen Aufbauarbeiten begonnen.

Zunächst muss die gut 1000 Meter lange Holzplanke, die aus 400 Einzelteilen besteht, um die Rennstrecke herum errichtet werden. Die „Bande“ ist auf einem Bauernhof in Liethe eingelagert.

Mit Hilfe eines Radladers mit aufgesetzter Palettengabel beförderte Günther Kügler die Planken am Dienstag auf einen Tieflader. Dann wurden die Teile, gesichert mit Spanngurten, zum Turnierplatz transportiert.

„Das ist Schweißarbeit“, sagt Georg Kudinow– einer der Helfer. Auf der Rennstrecke werden dann Rohre in den Boden geschlagen. Die 400 Planken müssen danach händisch an ihnen festgeschraubt werden. Zum Schluss wird ein Handlauf aus PVC als Schutz auf die Planken gesetzt.

Zum Rennen auf der schnellsten Grasbahn der Welt erwartet der Rasteder Automobil-Club am Wochenende rund 4000 Zuschauer. Sie werden Gelegenheit haben, eine der wohl spektakulärsten Disziplinen des Motorradsports zu erleben.

Etwa 70 Fahrer gehen an den Start. Sie kommen aus Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Dänemark, Italien, der Ukraine, Tschechien und Norwegen.

„Die Fahrerverpflichtung ist in diesem Jahr sehr aufwendig gewesen“, berichtet Kluen. Am gleichen Wochenende laufen weitere Rennen in Deutschland und dem benachbarten Ausland. „Viele Spitzenfahrer haben sich dafür qualifiziert und müssen deshalb dort starten“, sagt Kluen.

Gleichwohl sei es gelungen, auch in diesem Jahr wieder Top-Fahrer nach Rastede zu holen. So finden sich die frisch gebackenen Team-Weltmeister Stephan Katt, Matthias Kröger und Jörg Tebbe im Teilnehmerfeld, berichtet Kluen.

Moderiert wird das Spektakel, das der vierte von fünf Läufen einer europaweiten Serie ist, von Egon Müller. Er zählt zu den bekanntesten Speedway-Fahrern.

 @   http://www.rasteder-ac.org

Sonnabend, 11. August: Vormittags besteht die Chance, von prominenten Fahrern Autogramme zu erhalten (10 Uhr, Real am Stubbenweg in Oldenburg-Etzhorn). Rennbeginn in Rastede ist um 13 Uhr. Dann treten die Veteranen im Europameisterschaftslauf an. Zusätzlich findet das freie Training der Quad-Klasse sowie der Solo- und Seitenwagen-Klassen statt.

Sonntag, 12. August: Das freie Training und das Pflichttraining beginnen um 9 Uhr. Das Hauptrennen wird ab 13.30 Uhr ausgetragen. Am Start sind die Klassen Quad, B-Lizenz 500 Kubikmeter, I-Lizenz 500 Kubikmeter und I-Lizenz Seitenwagen. Einer der Höhepunkte soll der Angriff auf den Bahnrekord sein. Den stellte der Brite Kelvin Tatum im Jahr 2004 in Rastede auf.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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