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Petersfehn Für Benjamin Beeger, den Trainer der Landesklassen-Handballer des SV Eintracht Wiefelstede, war es ein langer Samstag. Sein Team wollte mit einem Derbysieg bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn am Konkurrenten vorbeiziehen, erwischte aber einen ganz schlechten Tag und kam mit 37:10 (18:8) arg unter die Räder. Der SVE-Coach war nach der Partie so gefrustet, dass er den Weg aus Petersfehn nach Oldenburg zu Fuß zurücklegte.

„Ich hatte schon nach den ersten vier Minuten kein gutes Gefühl, weil wir uns beim 1:4-Rückstand angemeckert haben, als ob wir keine Chance mehr haben“, haderte Beeger. Denn der große Kampfgeist, der die Wiefelsteder ansonsten auszeichnet, war nur bei den Gastgebern zu sehen.

Entsprechend zufrieden war auch SG-Interimstrainer Tobias Plagemann, der erst am Freitag das Zepter von Marcel Hellmann übernommen hatte, mit dem Auftakt: „Die Jungs haben das super gemacht und über die gesamten 60 Minuten konzentriert gespielt. Das war jetzt ein positiver Anschub, im Kampf um den Klassenerhalt müssen wir aber fokussiert bleiben.“

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Im Derby vertrauten Plagemann und seine SG auf die Grundtugenden. „Wir haben uns auf die einfachen Dinge konzentriert. Wenn du konsequent verteidigst, läuft es dann irgendwann auch in der Offensive rund“, erklärte Plagemann. So brauchte zwar auch das Heimteam einige Angriff, um ins Spiel zu finden, führte nach zehn Minuten aber komfortabel mit 7:3.

Die Wiefelsteder fanden hingegen nur selten ein Durchkommen gegen die konzentrierte Hintermannschaft der SG, die dahinter mit Ole Luca Wiechmann einen überragenden Torhüter hatte. So waren die Gastgeber das wachere Team, ließen Wiefelsteder nie ins Tempo kommen und setzten sich bis zur Pause bereits auf 18:8 ab.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Wiefelsteder Aufholjagd aus. „Petersfehn hatte heute einfach mehr Biss. Sie haben von Anfang an und über die gesamten 60 Minuten gezeigt, dass sie den Sieg einfach mehr wollen“, gratulierte Beeger dem Kontrahenten: „Was wir, vor allem nach der Pause, gezeigt haben, war vor den mitgereisten Fans eine Frechheit.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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