Petersfehn Endlich im Liga-Alltag angekommen sind die Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn: Nach einer englischen Woche mit einem Oberliga-Spiel in Vechta am Mittwochabend und dem ordentlichen Auftritt im DHB-Pokal gegen den Zweitligisten aus Nord Harrislee wollen sich die Ammerländerinnen nun vollkommen auf den normalen Liga-Rhythmus fokussieren.

Vor dem ersten Heimspiel der Oberliga-Saison an diesem Samstag um 17.30 Uhr gegen den SV Werder Bremen II in Petersfehn ist die Vorfreude bei der SG groß. „Wir haben gut trainiert und die Spielerinnen, die zur Verfügung stehen, sind fit. Wir gehen also vollkommen optimistisch in das Duell mit Werder, auch wenn wir nicht den gesamten Kader einsetzen können“, sagt SG-Trainerin Alexandra Hansel.

In den Duellen mit Vechta und Nord Harrislee hatte die Trainerin bereits gute Ansätze gesehen. Hansel hofft, dass ihr Team nun auch in der Offensive den nächsten Schritt gehen kann. Zufrieden war sie bisher mit dem Defensivverhalten ihrer Spielerinnen: „Auf die stabile Abwehrarbeit können wir vertrauen. Auch gegen Bremen wollen wir so selbst ins Temp gehen.“

Tempo dürfte allerdings auch das Stichwort sein, dass den Gästen gut gefallen wird. Die Reserve des Teams aus der 2. Bundesliga hat sich im Vergleich zur Vorsaison erneut verjüngt – elf Spielerinnen sind dazugekommen, jedoch haben auch acht Aktive das Team verlassen. Im Hintergrund halten jedoch weiterhin die erfahrenen Katrin Friedrich, Charlotte Schumacher, Katrin Salkic und Spielführerin Renée Tenje die Fäden in der Hand.

„Uns erwartet eine Mannschaft, die mit ihren gut ausgebildeten Spielerinnen viel ins Duell eins-gegen-eins gehen wird und viel über das Tempospiel kommen wird“, schätzt Hansel die Marschrichtung der Gäste ein.

Sorgen, dass die Bremerinnen Verstärkung aus dem Zweitliga-Team erhalten, hat Hansel nicht. Schließlich startet auch die erste Mannschaft des SV Werder an diesem Wochenende in ihre Saison. „Ich gehe nicht davon aus, dass wir auf etwas treffen, das wir nicht erwarten. Werder II ist ein eingespieltes, festes Team, bei dem man in der Regel weiß, auf welche Spielerinnen man trifft“, erklärt Hansel.

Lars Puchler
Redakteur
Lokalsport Ammerland

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