Petersfehn Eine volle Halle, spannende Spiele und am Ende sogar ein Ammerländer Pokalsieger? Wenn es nach den Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn geht, könnte dieser Gedanke am Samstagabend Realität werden. Das Oberliga-Team richtet in der Sporthalle im Schulplacken in Petersfehn das Final-Four-Turnier um den Landespokal der Handballverbände Niedersachsen und Bremen aus. Neben der Ammerländer SG haben auch die HSG Phönix Bassum, der TSV Wietze und der Hannoversche SC den Sprung ins Finalturnier geschafft. Die ersten Duelle beginnen um 14 Uhr, das Endspiel soll gegen 19 Uhr angepfiffen werden.

Das Final Four

Das Finalturnier um den Landespokal der Verbände Bremen und Niedersachsen wird an diesem Samstag in der Petersfehner Sporthalle im Schulplacken ausgetragen. Die Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn hatten sich erfolgreich für die Austragung des Turniers beworben.

Jedes der vier Teams absolviert zwei Partien, die über 2x20 Minuten Spielzeit ausgetragen werden. Um 14 Uhr treffen in der ersten Runde die HSG Phönix Bassum und die SG Friedrichsfehn/Petersfehn aufeinander. Um 15.30 Uhr wird im Duell des Hannoverschen SC und des TSV Wietze der zweite Finalteilnehmer ermittelt. Das Spiel um Platz drei beginnt um 17.30 Uhr. Das Endspiel soll um 19 Uhr angepfiffen werden.

Drei der vier Teilnehmer spielen in der Oberliga. Die SG Friedrichsfehn/Petersfehn belegt in der Oberliga Nordsee derzeit den zweiten Tabellenplatz. In gleicher Liga steht die HSG Phönix auf Rang 13. Das Team aus Hannover tritt in der Oberliga Niedersachsen an und steht dort auf Rang zwei. Als Außenseiter geht der TSV Wietze aus der Landesliga ins Rennen.

Erwachsene zahlen am Samstag acht Euro Eintritt. Karten für Sieben- bis 18-Jährige kosten vier Euro. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei.

SG-Trainer Tobias Plagemann sieht in dem Team aus Hannover, das derzeit in der Oberliga Niedersachsen den zweiten Platz belegt, den Favoriten auf den Titelgewinn. „Hannover ist amtierender Titelträger und hat bereits Erfahrungen bei einem Final-Four-Turnier gesammelt“, sagt Plagemann.

Aber auch seine Mannschaft rechnet sich Chancen auf den Titel aus. „Wir haben richtig Lust auf das Turnier. Mit den vielen Zuschauern im Rücken wird das sicherlich ein tolles Turnier“, hofft Plagemann. Die SG startet mit dem Duell gegen die HSG Phönix Bassum um 14 Uhr in das Turnier.

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Gegen den Ligarivalen konnte die Ammerländer Spielgemeinschaft beide Oberliga-Partien gewinnen. Das Rückspiel im Januar gewann die SG mit 36:20 deutlich. „Gegen die HSG wird uns die Erfahrung, die wir in den zwei Ligaspielen sammeln konnten, sicherlich helfen“, sagt Plagemann. Auf die weiteren Gegner habe man sich nicht gesondert vorbereitet. Informationen habe der SG-Coach aber dennoch eingeholt. „Wir wollen erst einmal ins Finale kommen. Wer dann noch ins Endspiel einzieht, können wir uns vor Ort ansehen“, sagt Plagemann.

Um 15.30 Uhr treffen dann Hannover und der Landesligist aus Wietze aufeinander und spielen den zweiten Finalteilnehmer aus. Die Partie um den dritten Platz beginnt um 17.30 Uhr.

Die Gastgeberinnen wollen auch bei der kürzeren Spielzeit von 2x20 Minuten auf ihren Tempohandball setzen. „Wir werden von Beginn an hellwach sein. Schwächephasen dürfen wir uns nicht leisten. Wir werden selbstbewusst auftreten, wissen aber auch, dass hier kein Spiel im Vorbeigehen gewonnen wird“, warnt Plagemann. Ein mögliches Siebenmeter-Werfen bei Gleichstand am Ende der Spielzeit hat die SG aber nicht trainiert.

Am Samstag müssen die Ammerländerinnen auf Wencke Martens, Lara Winkelmann, Ayleen Breipohl und Daniela Schwarze verzichten. Dafür werden erneut Svenja Belke, Sophie Oetken und Irena Brüwer aus dem A-Jugendteam und der zweiten Mannschaft der SG aushelfen.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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