Petersfehn /Friedrichsfehn Der Bann ist gebrochen: Im vierten Anlauf haben die Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn den TV Oyten II in der Oberliga besiegt. Für Trainerin Alexandra Hansel war das 32:29 (17:15) in Petersfehn der erste Sieg gegen die Drittliga-Reserve während ihrer Amtszeit an der Seitenlinie der Ammerländerinnen.

Die Freude über den vierten Sieg in Folge wurde aufseiten der SG aber getrübt. Schon in der ersten Halbzeit zog sich Torhüterin Bianca Bröckerhoff bei einer unglücklichen Aktion eine Schulterverletzung zu, die so schwer war, dass die Torfrau sogar im Krankenhaus behandelt werden musste. „Wir haben uns den Sieg teuer erkauft. Auch wenn wir noch nichts Genaues wissen und erst die Untersuchungen abwarten müssen, gehe ich davon aus, dass Bianca länger ausfallen wird“, sagte SG-Trainerin Hansel, die in den restlichen 40 Minuten der A-Juniorin Jule Tempelmann ihr Vertrauen schenkte – und belohnt wurde. „Jule hat das wirklich super gemacht, für ihren Einsatz kann man sie nur loben“, sagte Hansel.

Dienstag beim VfL

Nur zwei Tage Pause haben die Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn nach ihrem Auftaktspiel gegen den TV Oyten II im Jahr 2020.

Bereits am Dienstag, 21. Januar, sind die Ammerländerinnen in der Oberliga erneut gefordert. Dann tritt das Team um Trainer Alexandra Hansel um 20 Uhr beim VfL Oldenburg III an.

Diese Partie ist das verschobene Hinspiel. Derzeit stehen die Ammerländerinnen (14:12) in der Tabelle nur noch einen Punkt hinter den Oldenburgerinnen (15:11) auf Rang acht. Der VfL Oldenburg III hat sein erstes Spiel des Jahres mit 35:20 gegen den MTV Tostedt gewonnen.

Ansonsten sah Hansel ein typisches erstes Spiel nach langer Pause. „Wir konnten unser Spiel nicht konstant stabil auf einem guten Niveau halten. Am Ende geht der Sieg aber wohl in Ordnung, weil wir fast über die gesamte Spieldauer geführt haben“, betont Hansel, die sich auf ihre Offensive verlassen konnte. Allen voran Lea Sophie Wichmann war kaum zu stoppen. Sie erzielte nicht nur acht Treffer, sondern setzte ihre Mitspielerinnen immer wieder gut in Szene. „Lea hat ein superstarkes Spiel gemacht. Sie hat im Angriff viele Aktionen gestaltet und auch selbst getroffen“, freute sich Hansel.

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Und diese gute Offensivleistung war auch nötig, denn die Gäste ließen sich zu keiner Zeit abhängen. Auf das 17:14 (29. Minute) kurz vor der Pause fand Oyten in der Schlussphase die passende Antwort, als Mirja Meinke mit zwei Treffern in Folge zum 26:26 (53.) ausglich. Doch den Heimsieg ließ sich die SG nicht mehr nehmen.

Vier Minuten vor dem Ende traf Ilka Zwick zum 30:27 und stellte damit den alten Drei-Tore-Vorsprung der Gastgeberinnen wieder her. Auch wenn Oyten II noch einmal auf einen Treffer herankam (30:29, 57.), machten Johanna Koopmeiners und Merle Osterthun mit ihren Toren den Sieg perfekt. „Wir waren noch nicht ganz in unserem Spielrhythmus. Es war aber wichtig, dass wir das Spiel trotzdem gewonnen haben“, befand Hansel.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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