Burhafe Kopfgrübeln am Samstagmorgen bei den Verantwortlichen des Friesischen Klootschießerverbands (FKV): Kann nach dem Wintereinbruch die Championstour der Boßler durchgeführt werden? Die Begehung zeigte: Ja. Die Negenbarger Straße (Kreis Wittmund) war nicht glatt. Der FKV gab „Grünes Licht“. Es stand zwar noch die amtliche Wetterwarnung „Blitzeisgefahr“ im Raum, doch der Mut der Verantwortlichen wurde belohnt – das Chaos blieb an der Küste aus, und es sollten Topweiten fallen.

Der Wettkampf begann mit einem wahren Feuerwerk von Lokalmatador Sören Rothenburg. Nicht nur sein erster Wurf war mit 300 Metern gigantisch, auch danach fand die Holzkugel immer wieder die Ideallinie. Der Burhafer legte die Messlatte für die Konkurrenz mit 1868 Metern enorm hoch an. Die Weite wurde erst in der drittletzten Dreier-Paarung von Daniel Bohms (Schweindorf) mit 1878 Metern getoppt. Hinter zwei weiteren Ostfriesen landete der beste Werfer aus dem Landesverband Oldenburg, Mitfavorit Bernd-Georg Bohlken (Grabstede, 1681 Meter).

Tourneuling Simon Antons aus Halsbek kam mit 1586 Metern als bester Ammerländer und Gesamtelfter erneut in die Punkteränge (zwei Zähler). Sein Vereinskamerad, der Routinier Reiner Hiljegerdes ging mit 1553 Metern auf Rang 15 leer aus – genau wie der dritte im Halsbeker Trio, Marvin Coldewey, mit genau 1500 Metern auf Rang 20.

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Außerhalb der Punkteränge fanden sich auch die Ammerländerinnen in der Frauenkonkurrenz wieder. Jasmin Schütte aus Westerloy belegte mit 1133 Metern den 17. Platz, Neele Raabe aus Westerscheps mit 1025 Metern auf Rang 25 und Meike Cordemann (Roggenmoor/Klauhörn) mit 960 Metern auf Rang 26 wieder.

Vorne ging es knapp zu. Titelverteidigerin Ann-Christin Peters (Ardorf) erwischte immer wieder die Ideallinie und gewann mit 1437 Metern. Anke Klöpper, Upgant-Schott, musste sich nach einigen kleinen Fehlern mit 1358 Metern und Platz zwei zufrieden geben. Dritte wurde Tanja Blonn (Ostermarsch, 1341 Meter).

Unter die Teilnehmer der Championstour mischte sich auch ein Ehepaar aus München, die das Spektakel mit Begeisterung verfolgten. Die Fachwarte lobten die Disziplin aller Teilnehmer und das Engagement des gastgebenden Vereins KBV Burhafe.

Die nächste Tour führt am 4. Februar nach Westerloy. Dort wird mit der roten Gummikugel geworfen.

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