Metjendorf /Heidkamp /Ofenerfeld Der Ortsbürgerverein Metjendorf-Heidkamp-Ofenerfeld kämpft ums Überleben. In einer für Gäste offenen, außerordentlichen Mitgliederversammlung am Montag, 23. Oktober, ab 20 Uhr in Köhnckes Hotel in Metjendorf soll versucht werden, einen neuen Vorsitzenden und möglichst auch einen Stellvertreter zu wählen, nachdem die bisherigen Amtsinhaber Uwe Krummacker und Sabrina Sander das Handtuch geworfen hatten und auch aus dem Verein ausgetreten waren (die NWZ berichtete). Auch Kassenwart Martin Kerbstadt hatte bereits Wochen vorher hingeschmissen, Ehefrau Beate trat aus dem Festausschuss des Vereins und aus dem Verein selbst aus.

Nun gehören lediglich noch Schriftführer Michael Kirch und Pressesprecher Hans-Dieter Hilbers dem Vorstand an – ein Zustand, der schon laut Satzung alle Aktivitäten des Vereins blockiert. Die gute Nachricht: Für das Amt des Kassenwartes gibt es offenbar einen Kandidatin, meldeten Kirch und Hilbers am Freitag: Sie werde sich am Montag zur Wahl stellen. Einen Namen nannten beide noch nicht.

Sollte sich am Montag niemand finden, der das Amt des Vorsitzenden übernehmen möchte, dann hat der Verein nach Angaben von Kirch und Hilbers nur noch die Chance, das Amt bei der regulären Jahreshauptversammlung im Januar zu besetzen – sofern sich jemand findet. Ansonsten drohe die Auflösung des Vereins. Uwe Krummacker hatte am 22. September die Mitglieder und die Presse über seinen und den Rücktritt seiner Stellvertreterin Sabrina Sander informiert. Aufgrund von Unstimmigkeiten, nicht bewältigten Umständen aus der Vergangenheit, Vorhaltungen, Unterstellungen, persönlichen Problemen sowie Differenzen zwischen Mitgliedern und dem Vorstand einerseits sowie dem Vorstand und dem Festausschuss andererseits sei es in letzter Zeit vermehrt zu Streitigkeiten gekommen, schrieb Krummacker. Diese hätten mit Frustrationen im Vorstand und Rücktritten im Festausschuss geendet.

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Konkreter wollte Krummacker nicht werden – und auch bei einer Sitzung in der Folgewoche im Heinrich-Kunst-Haus in Ofenerfeld wurden die Gründe für die Krise nicht thematisiert.

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