Metjendorf /Heidkamp /Ofenerfeld Die drohende Auflösung des Ortsbürgervereins Metjendorf-Heidkamp-Ofenerfeld nach dem Rücktritt fast des gesamten Vorstandes im vergangenen Jahr ist völlig überraschend abgewendet. Bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend in Köhnckes Hotel in Metjendorf hatte sich Sascha Fankhänel unmittelbar vor der Sitzung bereiterklärt, für den Vorsitz zu kandidieren, „falls sich kein anderer findet“. Der 33-Jährige – er lebt seit 2009 in Metjendorf – wurde einstimmig gewählt. Mit Christine Wünker wurde auch eine stellvertretende Vorsitzende gefunden. Damit verfügt der Verein wieder über einen kompletten Vorstand.

Noch am Montag – zwei Tage vor der Hauptversammlung – hatte der stellvertretende kommissarische Vorsitzende Hans Dieter Hilberts gegenüber der NWZ erklärt, es gäbe keinen Kandidaten für den Vorsitz. „Die Zusage Sascha Fankhänels kam erst kurz vor Versammlungsbeginn“, versicherte Hilberts am Donnerstag. Er und Michael Kirch, die nach den Rücktritten im vergangenen Jahr kommissarisch die Ämter des 1. und 2. Vorsitzenden übernommen hatten, hätten Fankhänel erst am Dienstag gefragt, ob er bereit wäre, für den Vorsitz zu kandidieren. Fankhänel selbst bestätigte das bereits am Mittwochabend.

Da auch Kassenwartin Ilka Studnik wiedergewählt wurde und Hilberts und Kirch nun ihre Ämter als Pressesprecher und Schriftführer wieder aufnehmen werden, ist der Vorstand des Vereins erneut komplett, denn auch ein neuer Materialwart wurde gefunden: Rolf Heinemann wurde ebenfalls am Mittwochabend gewählt.

Hilberts und Kirch hatten mehrmals deutlich gemacht, dass sie die kommissarische Leitung des Vereins auf keinen Fall über die Hauptversammlung hinaus übernehmen wollten. Wäre kein Kandidat für den Vorsitz gefunden worden, dann hätten sie beantragt, die Vereinsarbeit des nicht eingetragenen Vereins komplett ruhen zu lassen, um in sechs Monaten in einer Mitgliederversammlung nochmals zu versuchen, einen Vorsitzenden zu finden. Ansonsten drohte die Auflösung des Vereins. Dieses Szenario ist nun abgewendet.

Der Verein will jetzt nach vorn schauen und auch die Streitigkeiten, die die Krise des Vereins ausgelöst hatten, „ohne Schuldzuweisungen“ hinter sich lassen, hieß es am Mittwochabend.

Der neue Vorsitzende Sascha Fankhänel hat auch im Förderverein „Beleuchtung Ole Karkpadd“ den Vorsitzenden Hajo Kraß als Stellvertreter unterstützt: Der Verein hatte im vergangenen Jahr Geld gesammelt für die Beleuchtung des „Ole Karkpadd“, einen Geh- und Radweg über den ehemaligen Fliegerhorst von Metjendorf nach Ofen. Die neue 2. Vorsitzende Christine Wünker ist auch Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule Metjendorf.

Auch der Festausschuss des Ortsbürgervereins ist nach Rücktritten im vergangenen Jahr nun wieder besetzt: Neben Erika Schmidt gehören ihm noch Steffi Gallisch und Tanja Pohl an.

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