Varel Faustdicke Überraschung im Vareler Waldstadion: Mit einer starken Vorstellung erkämpften sich die Northern Lions einen völlig überraschenden 81:17-Kantersieg in der Rugby-Regionalliga gegen den bis dahin unbesiegten Spitzenreiter SC Germania List II. Für das gastgebende Schlusslicht war es im vierten Anlauf der ersehnte erste Saisonsieg. Dementsprechend groß war nach der Galavorstellung der Jubel bei den Akteuren aus Varel, Rastede und Oldenburg, während die Teamverantwortlichen der favorisierten Bundesliga-Reserve aus Hannover bereits in der Halbzeitpause lautstark versucht hatten, ihre Mannen wachzurütteln – vergeblich.

Bis auf Birger Ammermann standen den Lions alle Leistungsträger zur Verfügung. Und so nahmen sie von Beginn an mutig das Heft in die Hand. Schon nach fünf Spielminuten konnte Alexander Berwing zum Versuch einlaufen, die fällige Erhöhung verwandelte er selbst zur 7:0 Führung. Dann war es Stefan Lepping der sich fulminant gegen die Abwehr der Lister durchsetze und den zweiten Versuch legte, den Berwing sicher erhöhte (10.).

Diese frühe Führung beflügelte das Lions-Team, die eigenen Gassen und Gedränge wurden sicher gewonnen. Zudem konnten die Gastgeber immer wieder die bestens aufgelegte Hintermannschaft in Szene setzen.

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So legte Sören Nikolai den Ball zum 19:0 ab (20.). Zur Halbzeit lagen die Gastgeber mit 38:7 vorn.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete: Die Lions diktierten das Spiel. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff gelang Jan Robert Haupt ein weiterer Versuch, den Berwing zum 45:7 erhöhte. Zwar konnten die Leinestädter kurz darauf auf 12:45 verkürzen, aber die Lions blieben ihrer Linie treu und bestimmten das Geschehen. So erhöhte Michael Budde auf 50:12 (58.).

Die Gäste aus Hannover waren jetzt stehend k.o. und fanden gegen die Übermacht der Heimmannschaft einfach keine Mittel mehr. . Innerhalb von nur neun Minuten schraubten die Lions das Ergebnis durch Versuche von Paul Schröder Haupt und Berwing auf 81:12 Punkte. Erst mit dem Schlusspfiff gelang List noch etwas Ergebniskosmetik.

„Ein Sieg in dieser Höhe war vorher sicher nicht zu erwarten gewesen. Er war aber überaus verdient. Unsere Mannschaft hat wie aus einem Guss gespielt, es hat einfach alles gestimmt“, freute sich Uwe Stein.

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