Edewecht Internationaler Besuch fand sich am vergangenen Wochenende in Edewecht ein. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Deutschen Mah-Jongg-Liga (DMJL) wurde im „Schützenhof“ ein international besetztes Turnier angeboten. Die Teilnehmer kamen aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, der Schweiz, Finnland und sogar aus Japan.

Vor zehn Jahren hatte der Edewechter Uwe Martens die Deutsche Mah-Jongg-Liga ins Leben gerufen, um eine Dachorganisation für diejenigen zu schaffen, die das chinesische Geschicklichkeitsspiel in eigens gegründeten Vereinen betreiben. Zurzeit sind in der DMJL über einhundert Spieler organisiert, die in verschiedenen Ortsgruppen in ganz Deutschland tätig sind. Allein die Ortsgruppe Edewecht hat dabei fast dreißig Mitglieder.

Vielseitige Veranstaltung

Die Organisatoren des zweitägigen Geburtstagsturniers um die Rastederin Heike Schäfer, die an beiden Tagen auch als Schiedsrichterin fungierte, hatten eine vielseitige Veranstaltung mit einem großen Programm vorbereitet. Am Sonnabend fand ein Jubiläumsturnier statt, an dem sich insgesamt 44 Spieler beteiligten. Hier setzte sich am Ende Axel Eschenburg aus Hannover durch. Anne Schäfer aus Rastede belegte als beste Ammerländerin Platz vier, Elke Pünjer aus Edewecht landete auf Rang 13 in dem international besetzten Feld.

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Der Sonntag stand im Zeichen der drei unterschiedlichen Spielarten des Mah-Jongg. In der Variante „Riichi“, die die japanische Spielweise verkörpert, gewann Ilka Stummeyer aus Hannover. Als beste Ammerländerin belegte Stefanie Duhme aus Edewecht den 14. Platz und ließ dabei den amtierenden Vize-Europameister Michael Zahradnik aus Haltern, der 18. wurde, hinter sich.

In der chinesischen Variante setzte sich Marjan van den Nieuwendijk aus den Niederlanden durch. Florian Rolle aus Ocholt belegte als bester Ammerländer den sechsten Platz. Die klassische Variante war schließlich eine Domäne der Deutschen und vor allem der Ammerländer. Der Siegerpokal ging hier an Friedrich Gerdes vor Erika Gerdes, beide aus Ocholt. Heinz Ludwig aus Husbäke wurde als Fünfter bester Edewechter.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf der zweitägigen Veranstaltung war Tina Christensen aus Dänemark, Vorsitzende der Europäischen Mah-Jongg-Liga. Sie lobte die gute Organisation und die sehr gute Ausstattung im „Schützenhof“. „Es fehlte an nichts. Wir hatten einen großen Raum mit guter Akustik, die Spieler hatten es sehr bequem. Das Jubiläumsturnier war eine Werbung für diesen Sport.“

Viel Lob für Turnier

Auch Michael Zahradnik war voll des Lobes über das Turnier. Gerade die internationale Beteiligung werte dieses Turnier auf, so sein Fazit. Der Deutsche Meister von 2009 im „Riichi“ kommt seit einigen Jahren einmal jährlich nach Edewecht, um sich mit den anderen Mah-Jongg-Spielern zu messen. Und es gefällt ihm immer wieder gut.

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