Ammerland Emotionaler Pokalkrimi in Edewecht: Erst im Elfmeterschießen haben die Fußballer des TuS Lehmden gegen den gastgebenden VfL am Mittwochabend das Ticket für das Halbfinale des Kreispokals gelöst. Am Abend zuvor setzten sich bereits die SG Elmendorf-Gristede, der TuS Vorwärts Augustfehn und der FSV Westerstede durch.

VfL Edewecht - TuS Lehmden 7:8 n.E (3:3, 1:1). Vor dem Spiel gab es in Gedenken an den verstorbenen Hannes Rumpker eine Schweigeminute, und der 1.Vorsitzende des VfL, Willi Zuppke, hielt eine emotionale Rede. Dann wurde Fußball gespielt. Die zweimalige Lehmder Führung durch Dennis Jöstingmeier (38. Minute/55.) glich zweimal Edewechts Marco Fricken (40./61.) wieder aus. Sergej Müller (76.) sorgte für die dritte Führung der Gäste, doch mit dem Schlusspfiff gelang Patrick Block der dritte Ausgleichstreffer. Müller entschied dann mit dem wiederholten zehnten Elfmeter die Partie – den ersten hatte Torhüter Julian Sebastiany gehalten, er musste jedoch wiederholt werden. Beide Trainer lobten Edewechts Spieler für ihre Leistung. VfL-Coach Torsten Brumund meinte: „Die Geschehnisse haben die Mannschaft noch enger zusammengeschweißt und sie haben auch für Hannes und seine Familie gespielt.“

SG Süddorf-Edewechterdamm/Husbäke - SG Elmendorf/Gristede 0:3 (0:1). Deutlich überlegener gewann am Abend zuvor Elmendorf/Gristede in Edewechterdamm. Fabian Sylvester (17.) verwandelte einen Elfmeter zur Gästeführung. Rene Fredehorst (59./79.) traf zum 2:0 und zum 3:0. „Unsere Mannschaft hat das Spiel deutlich überlegen gestaltet und mehr Spielanteile gehabt“, sagte Tim Jägeler (SG Elmendorf /Gristede).

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TuS Vorwärts Augustfehn - TV Metjendorf 4:3 (2:0). Der Underdog steht im Halbfinale. Adnan Ramani erzielte das 1:0, Juri Parigin erhöhte vor der Pause auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel war erneut Ramani zur Stelle, ehe die Gäste durch Andre Brun-Tatje und Yannik Westie (Elfmeter) auch mal ihre Möglichkeiten nutzten. Ramani erzielte dann aber den 4:2-Endstand. „Es war ein typisches Pokalspiel“, befand Rainer Dierks (Augustfehn). „Metjendorf hat spielerisch gezeigt, das sie nicht umsonst in der Kreisliga spielen. Aber unsere Jungs haben richtig gut dagegen gehalten.“ Thorsten Stillahn, der neue Coach vom TV Metjendorf, hatte trotz der Niederlage keine wirklich schlechte Laune. „Es war das erste Spiel, wir kennen uns doch alle noch gar nicht. Alles in allem wurden die Vorgaben weitgehend umgesetzt, es wurden nur im Defensivverhalten Fehler gemacht, die Augustfehn dann genutzt hat.“

TuS Petersfehn - FSV Westerstede 4:5 (1:1, 0:0). Erst in der 85. Minute erzielte Aras Khalaf den Führungstreffer für Westerstede. Der Jubel war jedoch noch nicht ganz verklungen, da hatte Lars Klingelhöfer den Ausgleich erzielt. Im Elfmeterschießen wurde Gästetorhüter Finn Hollander entschärfte den entscheidenden Strafstoß. „Es war ein Pokalfight. Petersfehn hat viel Kampf eingebracht, aber ich freue mich, das unsere jungen Spieler dagegen gehalten haben“, sagte Gerhard Treu (FSV). Für die Gastgeber war es das erste Pflichtspiel 2017. „Wir hatten gute Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen, aber es passte noch nicht“, sagte Detlef Harms (TuS).

Astrid Kretzer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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