landesturnier
Lange Tage – kurze Nächte

Anfangs half der 21-Jährige beim Aufbau der Banden. Heute kümmert er sich auch um die Belange der Aussteller in den weißen Pagodenzelten.

Bild: Frank Jacob
Immer zur Stelle: Marcel Guthier gehört zu den ehrenamtlichen Helfern beim Landesturnier.Bild: Frank Jacob
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Rastede Lange Tage, kurze Nächte: Wer als ehrenamtlicher Helfer beim Landesturnier dabei ist, braucht Ausdauer. Das weiß auch Marcel Guthier. Seit vier Jahren gehört er zum Team der mittlerweile rund 400 Helfer, die dafür sorgen, dass auf dem Turnierplatz alles nach Plan verläuft.

Der 21-Jährige gehört zum Orga-Team, sein Job: „Mädchen für alles“, sagt Guthier. Anfangs habe er beim Aufbau der Banden geholfen, inzwischen kümmert er sich vor allem um die Aussteller, die mit Produkten rund um den Reitsport in weißen Pagodenzelten auf dem Platz stehen.

„Ich achte darauf, dass jeder am zugewiesenen Platz steht und dass alle Aussteller Strom- und Wasseranschlüsse haben“, erzählt Guthier. Zudem versorgt er die Händler mit Parkausweisen und Mitarbeiterbändchen. „Wenn etwas anfällt, bin ich immer ansprechbar“, sagt der Rasteder, der im zweiten Semester in Oldenburg Philosophie studiert – auf Lehramt. „Nächstes Jahr kommt noch Musik dazu“, erzählt Guthier, der Gitarre spielt und auch singt.

Während andere Helfer Urlaub nehmen, um beim Landesturnier helfen zu können, war das für den Studenten einfacher. „Wir haben Semesterferien“, sagt der 21-Jährige. Nur eine Prüfung habe er verschieben müssen.

Bereits am Montag vor einer Woche begann auf dem Turnierplatz der Aufbau für die Traditionsveranstaltung. Es gibt schließlich jede Menge zu tun, bis alles steht fürs Turnier. „Gestern habe ich um 7 Uhr angefangen und war bis 23 Uhr auf dem Platz“, erzählt Guthier. Zu Hause habe er dann noch eine Stunde am Computer weitergearbeitet.

„Es macht sehr viel Spaß, hier mitzuhelfen“, sagt der Rasteder. Dabei habe er mit Reitsport eigentlich nicht viel zu tun und auch vom Turnier selbst bekomme er nur wenig mit.

Aber: „Man arbeitet mit angenehmen Menschen zusammen, die Gruppendynamik ist toll und die Atmosphäre auch“, erzählt Guthier. Da nimmt man lange Tage und kurze Nächte gerne mal in Kauf.

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