Jeddeloh Sechs Punkte haben die Fußballer des SSV Jeddeloh in den ersten vier Partien in dieser Oberliga-Saison bisher gesammelt. Für Trainer Olaf Blancke gilt nun die Devise: Nachlegen. Da kommt es den Ammerländer nicht gerade ungelegen, dass an diesem Sonntag ab 14 Uhr der noch punktlose Tabellenletzte SV Teutonia Uelzen zu Gast in der 53-Acht-Arena ist.

„Wenn man die Partien betrachtet – sei es gegen Uphusen, Lingen oder den VfL – haben wir zwei bis vier Punkte zu wenig gesammelt. Klar, wir sind noch ungeschlagen, drei Remis und ein Sieg reichen mir aber eigentlich nicht nach dem bisherigen Saisonverlauf“, ärgert sich Blancke über die verpassten Punkte. Von der Papierform her sind die Jeddeloher auch am Sonntag im Heimspiel wieder klarer Favorit.

Die Uelzener sind katastrophal in die Saison gestartet. Bei den vier deutlichen Pleiten kassierte die Mannschaft von Trainer Qendrim Xhafolli schon 17 Gegentreffer und steht damit am Tabellenende. „Von der Papierform her ist die Partie eine klare Angelegenheit. Wir wissen aber genau, dass diese Spiele gegen angeschlagene Teams meist die gefährlichsten Partien sind“, warnt Blancke. Unklar ist aufseiten der Gäste, ob Malte Bertram (Mittelfeld) und Kapitän Eugen Krasnikov (Abwehr) nach ihren Roten Karten in der Partie gegen den Heeslinger SC vor zwei Wochen in Jeddeloh wieder mitwirken können.

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Die Marschroute vor dem Duell des Tabellensechsten gegen den Letzten ist jedoch klar. „Egal wer bei uns zu Gast ist – in den Heimspielen wollen wir dem Gegner unser Spiel aufdrücken und offensiv agieren“, legt Blancke die Richtung fest. Bisher habe die Spielidee auch stets gestimmt. Auf mehr als die elf Jeddeloher Treffer kamen bislang nur drei andere Oberligisten.

Auch personell hat sich die Lage beim SSV entschärft. Bis auf Ansgar Schnabel, der nach seiner Zehverletzung noch nicht richtig mittrainieren konnte, kann Blancke auf den kompletten Kader bauen. „Das sind momentan schon ein wenig Luxusprobleme. 21 Spieler wollen in den Kader, 18 werden am Sonntag dabei sein – so eine Situation heizt den Konkurrenzkampf um die Plätze im positiven Sinne an“, freut sich der Trainer über den Ehrgeiz seiner Spieler. Erstmals in dieser Saison wird auch Angreifer Mario Fredehorst wieder im Kader stehen. Nach seinem Urlaub sammelte der 22-Jährige unter der Woche im Kreisliga-Team des SSV Erfahrung und steuerte sogar einen Treffer beim 7:0-Erfolg über den FC Medya Oldenburg bei.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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