Beim Oldenburger Landesturnier (17. bis 22. Juli) steht Hans-Joachim (besser bekannt als Jochen) Oels auch in diesem Jahr natürlich wieder an vorderer Stelle in der großen Helferschar – kein Wunder, denn es gibt kaum jemanden, der eine größere Erfahrung mit diesem Turnier hat. Jochen Oels hat die Turniere von Anfang an begleitet. 1939 in Wesermünde geboren, zog die Mutter bald darauf nach Wilhelmshaven. Als ihr Mann im Krieg fiel und die Jadestadt durch Bombenangriffe bedroht war, wurden Mütter mit Kindern ins Umland verschickt. In Rastede war es Erbgroßherzog Nikolaus von Oldenburg, der Schloss und Kavaliershaus zur Verfügung stellte – und so residierte Jochen Oels bis Kriegsende im Schloss. Mit den Herzogs-Söhnen Huno und Johann versorgte er Ponys, mit ihnen ritt er. Und als 1949 das erste Turnier stattfand, gehörte er schon zu den Teilnehmern.

In Rastede besuchte er die Volksschule, in Oldenburg das Hindenburg-Gymnasium. Nach dem Abitur ging er zur Marine, war Schnellboot- und Zerstörer-Kommandant und leitete als Kapitän zur See die Marineoperationsschule in Bremerhaven. 1964 heiratete er mit Hille Töpken eine Rastederin – und zog in 27 Jahren zwölf Mal um. Die Verbindung zu seinem Heimatort Rastede verlor er indes nie. Seinen Urlaub passte er stets dem Landesturnier an und ließ kaum eines aus – es sei denn, er war auf See oder an seinen Stationen London oder USA nicht abkömmlich.

In Rastede engagiert er sich nicht nur beim Turnier (Vielseitigkeit), sondern auch im Lions-Club, er ist seit zehn Jahren Kegelvater des bekannten Kegelclubs „Morgenröte“ – und Ellernredner war er auch.wm

Jochen Oels

Turnier-Helfer

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