Jeddeloh Ii Die Oberliga-Fußballer des SSV Jeddeloh haben auch in der langen Winterpause nichts von ihrer Souveränität eingebüßt. Im ersten Pflicht-Heimspiel des Jahres 2017 setzte sich der Tabellenführer am Samstag mit 2:0 (1:0) gegen den Tabellenzweiten, die zweite Mannschaft des VfL Osnabrück, durch.

SSV-Trainer Thomas Schuhknecht war zufrieden, dass sein Team mit einem Sieg starten konnte. „Wenn wir Tabellenführer bleiben wollen, werden die Spitzenspiele von uns gewonnen werden müssen. Der Sieg heute war klar verdient, auch wenn der Elfmeter und die rote Karte uns schon in die Karten gespielt haben“, musste Schuhknecht anerkennen.

Denn vor dem 1:0, das Florian Stütz per Strafstoß in der 42. Minute erzielte, war die Partie ein zähes Ringen. Beide Mannschaften standen defensiv sehr sicher und scheuten sich im Angriff mehr Risiko als nötig einzubringen. Für Taktikfüchse war das Spiel sicherlich ein Höhepunkt, für die rund 330 Zuschauer in der 53-Acht-Arena aber eher Magerkost. So war es nicht verwunderlich, dass Marco Maaß im Jeddeloher Tor an diesem Nachmittag nicht einmal wirklich eingreifen musste.

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„Der Winterschlaf ging bei uns noch 35 Minuten länger. Erst dann haben wir Zugriff auf die Partie bekommen“, analysierte Schuhknecht. Dann wurden die Jeddeloher mutiger und mit der Führung belohnt. Kevin Samide startete auf der rechten Seite in den Strafraum und wurde gelegt. Der souveräne Schiedsrichter Karl Peter von Writsch zeigte auf den Punkt und Stütz verwandelte. Nur eine Minute später hätte von Writsch erneut auf den Punkt zeigen können als erneut Samide von den Beinen geholt wurde. Eingreifen musste der Schiedsrichter jedoch kurz darauf. Nachdem der Ball schon geklärt war, ließ sich Osnabrücks Marcel Ruschmeier zu einem Schubser hinreißen und sah dafür die rote Karte.

Im zweiten Durchgang konnten die Ammerländer mit der Führung und der Überzahl im Rücken die Partie locker über die Zeit spielen. Der Ball wurde beim SSV so lange laufen gelassen, bis sich eine Lücke bot. Und so eine bot sich Samide (50.) und dem eingewechselten Julian Harings (85), die jedoch beide ihre Chancen nicht nutzten.

„Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass das 2:0 früher fällt. So waren aber alle Spieler weiterhin konzentriert und haben ihre Sache gut gemacht“, lobte Schuhknecht. Für die Entscheidung sorgte in der Nachspielzeit dann Samide. Harings hatte den letzten Angriff der Gäste unterbunden und mit einem Querpass Samide clever eingesetzt. Der Mittelfeldspieler schüttelte seinen Verfolger ab und schob überlegt zum 2:0 ein. Mit ihm konnte auch Mario Fredehorst jubeln, der nach langer Verletzungspause in der Endphase eingewechselt wurde und seine ersten Oberliga-Minuten der Saison sammeln konnte.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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