Immer heftigere Unwetter mit Starkregen und immer mehr Großveranstaltungen auf dem Turnierplatz in Rastede: Das ist eine Kombination, die für das Areal deutlich sichtbare Folgen hat. Was tun?

Gegen den Starkregen hilft irgendwann selbst die beste Drainage nichts mehr, auch wenn hier sicher an der einen oder anderen Stelle auf dem Platz noch nachzubessern wäre.

Also die Zahl der Veranstaltungen reduzieren, die für viele Rasteder einfach dazugehören und letztlich auch den Bekanntheitsgrad des Ortes steigern? Könnte man machen. Dazu muss man aber wissen, dass die Schäden auf dem Gelände weniger von der Beanspruchung durch die Nutzer des Platzes herrühren, sondern eher beim Auf- oder Abbau durch schwere Fahrzeuge oder wie beim Landesturnier durch die Pferdetransporte entstehen.

Sicher, der Auf- und Abbau hängt mit der Zahl der Veranstaltungen zusammen. Aber vielleicht ließe sich hier schlicht eine bessere Lösung finden, als gleich den Terminkalender leer zu fegen. Ein Konzept könnte helfen, das klar regelt, welche Bereiche für schwere Fahrzeuge tabu sind. Nämlich jene Abschnitte, in denen die Schäden in Kombination mit Starkregen besonders schlimm sind.

Alternativ könnten solche Bereiche für den Auf- und Abbau mit Panzerplatten abgedeckt werden. Darauf können auch schwere Fahrzeuge fahren, ohne dass der Platz gleich umgepflügt wird.

In jedem Fall müssen sich die Verantwortlichen neue Lösungen einfallen lassen. Schließlich ist der Turnierplatz eines der Aushängeschilder Rastedes und sollte nicht wochenlang aussehen wie ein Truppenübungsplatz.


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