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Wiefelstede Noch vor Beginn der „Nachtolympiade“ im Rahmen der Wiefelsteder Ferienpass-Aktion sind die Sechs- bis Zwölfjährigen in der Wiefelsteder Turnhalle nicht mehr zu halten. Nach der „ordentlichen Registrierung“ am Eingang der Turnhalle stürmen am Freitagabend mehr als 40 Kinder ohne „große Abschiedszeremonie“ gleich los, um das Terrain abzuchecken. Laut geht es her – nicht nur bei der Musik.

Die Kinder werfen sich Bälle zu. Rennen entlang der Hallenwände werden veranstaltet. Schnell kommt die richtige Stimmung für eine lange, aktive Nacht auf. Beim Betreuer Dominik Martens vom Olenburger Event e.V. wird schon mal ausprobiert, wie viele Kinder er auf einmal tragen kann.

Pünktlich um 20 Uhr wird zur Ordnung gerufen und die soeben noch kreischende, schreiende und lautstarke Truppe sitzt brav auf einem Mattenberg, um zu hören, was sie in der Nacht erwartet. „Es gibt heute Abend nur eine Regel“, sagt der Betreuer: „Wenn ich rede, seid ihr still“. Schnell folgt aber auch: „Wenn ihr sprecht, hören die Betreuer zu“. Weitere Regeln gibt es an diesem Abend nicht.

Einiges steht auf dem Programm: „In erster Linie aber geht es um den Spaß am Spiel“, sagt Moritz Morawitz, der sich als „Bärchen“ verkleidet hat und durch den Abend moderiert. Nachdem sich die Gruppen (Delphine, Frösche, Spechte, etc.) aufgestellt haben, kann es losgehen. „Staffellauf mit Luftballons“ heißt das erste Spiel. Und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, einen Luftballon vorwärts zu stoßen. Meistens fliegt er nach oben. Jeder Staffellläufer wird mit lautem Kreischen angefeuert. Die Spechtgruppe jubelt, als der letzte Luftballon durch ist. „Es gibt an diesem Abend keinen Gewinner, oder besser, alle sind wir Gewinner“, sagt das „Bärchen“.

Beim Spiel „Kuhstall“ müssen entweder zwei Kinder ein Dach als Kuhstall bilden, damit eine Kuh dort schnell unterkommen kann. Oder ein Kind spielt die Kuh und zwei Kinder müssen sich finden, um darüber ein „einen Stall zu bauen“. Zwischendurch entsteht ein „kreatives Gewusel“, bis Kuh und Stall sich zusammengefunden haben. Gute Kräfte sind beim Mattenspiel angezeigt. Vier Kinder heben mit Hilfe der Betreuer eine dicke große Matte hoch und lassen sie wieder fallen, wodurch sie sich weiter bewegt. „Wir gestalten das Programm sehr flexibel“, sagt Marie Jelenka Kirchner. „Wenn die Energien zwischendurch absinken, spielen wie eben eine Form von Stille Post“, so Kirchner.

Beatrice Coldewey und Ose Leinigen haben inzwischen 140 knusprige Brötchen geschmiert, frisches Obst und Möhren „geschnibbelt“ und warten auf die hungrigen Mäuler, die bald alles verputzen werden. Und dann geht es weiter zu den nächsten Spielen, die „Chamäleon“ heißen oder „Gestrandete Wale“ oder sie „sammeln Nüsse für hungrige Eichhörnchen“ und haben jedes Mal einen Heidenspaß. Der krönende Abschluss ist dann die Nachtwanderung „quer durch Wiefelstede“. Und anschließend krabbeln 40 Kinder in ihre Schlafsäcke und hören der Gute-Nacht-Geschichte von Jeremy James und den Elefanten, die nicht auf den Autos sitzen, zu.

Am nächsten Morgen gegen 8 Uhr schälen sich die ersten Kinder aus den Schlafsäcken. Noch schlaftrunken erzählt Erik (11): „Am besten war die Nachtwanderung“. Tim (7) meint: „Der Staffellauf war super“. Und Luel (10) ist überzeugt: „Das Mattenstoßen war klasse“. Am liebsten würden sie gleich weitermachen. Das „Spektakel“ fand am Sonnabend auch in der Turnhalle in Metjendorf statt.

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