Spohle Kegeln – das war auch 1973 noch „in“, erinnert sich Dieter Buschmann. Er – damals 22 – und viele andere feierten praktisch an jedem Wochenende im Gasthof Bee­ken in Eggeloge, zu jener Zeit ein bekanntes Tanzlokal. Und als Hans Beeken dort eine Kegelbahn baute, da war Buschmann und anderen aus dem gesamten Ammerland klar: Ein Kegelverein muss her. Am 30. September 1973 – vor genau 40 Jahren – wurde so der Verein „Hau se um“ gegründet.

„Gekegelt wurde sonntagsnachmittags, alles andere war nicht mehr frei“, erinnert sich Buschmann, von Beginn an und bis heute Vorsitzender von „Hau se um“, an die Anfänge. Als dann beim „Spohler Krug“ in Spohle 1976 eine Kegelbahn gebaut wurde, bestand die Chance, dienstagsabends zu kegeln. Also wechselte der Verein dorthin – und ist bis heute dort geblieben: Alle 14 Tage wird dienstags in Spohle gekegelt.

Die, die heute noch dabei sind, machten auch 1976 schon mit. „Mittlerweile wurde geheiratet, Nachwuchs kam – und heute freuen wir uns über die Enkelkinder“, macht Buschmann deutlich, dass die Truppe viele Lebensstationen gemeinsam erlebt hat. „Da sind viele wirkliche Freundschaften entstanden, in guten und in schlechten Zeiten“, sagt der Vorsitzende, der Ehefrau Marlene übrigens auch beim Tanzen in Eggeloge kennengelernt hatte.

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Immer noch sind die Dienstage neben viel Geselligkeit echte Kegelabende. 13 Mitglieder hat der Verein derzeit: Anne Grape (Nethen), Theda und Erhard Lange (Hollriede), Anneliese und Jan-Gerd Kuck (Nuttel), Heinz Stamer (Hassel), Marlene und Dieter Buschmann (Bokel), Gertrud und Dieter Wilken (Hülstederfeld), Renate und Dirk Logemann (Fikensolt) und Anneliese Harders (Augustfehn II). Gemeinsame Kohlfahrten, Tages- und Radtouren, Weihnachtsfeiern, Boßelwettkämpfe oder Grillabende stärken den Zusammenhalt. Auch die Freundschaft zu den Mitgliedern des Kegelvereins „Die Lustigen Schlümpfe“ aus Aurich Diedrichsfeld, die 1983 begründet worden war, ist den Kegler von „Hau se um“ seit 30 Jahren wichtig. Einmal im Jahr treffen sich die beiden Vereine zu einem lustigen Wettstreit (die NWZ  berichtete).

Auch jetzt, da die Mitglieder älter werden und nicht mehr alle kegeln können, haut die Mitglieder von „Hau se um“ nichts um: Es bleibt bei den 14-tägigen Treffen auf der Kegelbahn in Spohle. Buschmann: „Auch wenn wir irgendwann alle nicht mehr kegeln können; unsere Treffen wird es weiterhin geben, das ist schon jetzt klar ausgemacht.“

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