Halsbek Fast vier Jahre haben die Schützen des Schützenvereins Halsbek darauf warten müssen, wieder auf der eigenen Anlage schießen zu können. Vor knapp fünf Jahren brannte es im Gebäude. Am Sonntag erlebte die neu gestaltete und mit moderner Technik versehende Schießsportanlage ihre Premiere beim Stadtgemeindevergleichswettkampf der Westersteder Schützenvereine.

Vier Schützenvereine (SV) sind in der Landkreishauptstadt des Ammerlandes noch aktiv tätig. Neben dem SV Westerstede sind es die Schützen aus Ocholt-Howiek, Linswege-Petersfeld und eben Halsbek. An diesem Sonntag fehlten allerdings die Schützen aus Westerstede, so dass sich nur drei Vereine an dem Vergleichswettkampf beteiligten. „Die Westersteder haben zurzeit einige Probleme beim Nachwuchs und auch darin, die Erwachsenen zu motivieren“, erklärte der Stadtgemeinschaft-Schützenpräsident Dieter Rüdebusch. Zumindest für die Altersklasse Auflage sollte ein Team aus Westerstede starten, was allerdings nicht umgesetzt werden konnte.

Trotzdem konnte Rüdebusch zu dem Vergleichswettkampf gut einhundert Teilnehmer aus den drei noch übrig gebliebenen Schützenvereinen begrüßen. Alle Altersklassen, von der Jugend über die Schützen Freihand bis zu der Altersklasse Auflage waren dabei vertreten. In den Mannschaftswettbewerben gewann bei der Jugend die Mannschaft des SV Ocholt-Howiek den Wettkampf, den zweiten Platz belegte hier die Jugend aus Linswege-Petersfeld. Die Ocholter waren auch das erfolgreichste Team bei den Schützen und in der Altersklasse. Die jeweiligen Einzelsieger sind Zarah Martens als Jugendliche vom SV Linswege-Petersfeld, Martin Adler beim Freihand-Schießen vom SV Ocholt-Howiek sowie Wilfried Hellwig in der Altersklasse, ebenfalls von Ocholt-Howiek.

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Bei der Proklamierung des neuen Königshaues der Stadtgemeindeschützen konnte sich bei der Jugend Zarah Martens durchsetzen. Für die 14-Jährige kam der Gewinn doch etwas überraschend. „Am Vormittag war ich gut drei Stunden für den Boßelerverein Petersfeld ziemlich erfolgreich unterwegs“, erzählte die Schülerin. Dass sie am Nachmittag beim Schießen noch diese Leistung abrufen konnte, war für sie selbst etwas überraschend.

Bei den Frauen wird für das kommende Jahr Martina Siefjediers vom SV Linswege-Petersfeld die Insignien der Stadtgemeindeschützenkönigin tragen, bei den Männern setzte sich hier Jürgen Gläser vom SV Ocholt-Howiek durch. Sie gewannen auch den Wanderpokal der Stadt Westerstede, so dass die Mitglieder dieses Vereins am Sonntagabend den Heimweg mit Pokalen beladen antraten.

Bürgermeister Klaus Groß, begleitet von den Kinderbürgermeistern Tobias Baumann und Ben Köster, hob in seiner Rede den Wert einer eigenen Schießanlage für die Bauerschaft hervor. „Diese Schießanlage ist ein wichtiger Bestandteil des Dorflebens. Hier wird gleichzeitig Breiten- und Spitzensport im Scheißwesen gelebt.“ Leider ist der Nachwuchs ein Problem nicht nur bei den Westersteder Schützen. „Die Jugendlichen wachsen aus dieser Gruppe heraus. Deshalb ist es sehr wichtig, bereits bei den älteren Kindern mit diesem Sport zu werben“, ergänzte Rüdebusch.

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