Wahnbek Von einer richtigen Winterpause nach der Hinrunde im vergangenen Jahr ist beim Fußball-Landesligisten Kickers Wahnbek überhaupt nicht zu sprechen. Der Verein sah sich vor Weihnachten zunächst von einem anderen Gegner bedrängt: Wie berichtet hatte die Steuerfahndung bei Vorstandsmitgliedern, Trainern und Spielern eine Durchsuchungsaktion gestartet, die für viel Wirbel sorgte. Derzeit läuft das Verfahren. Das hat natürlich zur Verunsicherung bei der Mannschaft beigetragen, die sich aber auf das erste Spiel im neuen Jahr am Sonntag, 25. Januar, 15 Uhr, vorbereiten muss. Es geht zu Hause ausgerechnet gegen den Tabellenführer TuS Lingen. Eine nur schwer lösbare Aufgabe für die Ammerländer.

Die Gerüchteküche brodelte zu Beginn des Jahres in Wahnbek hoch. Mehrere Spieler wollten den Verein verlassen, hieß es. Fakt ist, dass aber lediglich Maik Spohler (FC Hude) und Ibrahim Temin nicht mehr zur Mannschaft gehören. Alle anderen stehen im Training – zumindest die Gesunden, denn Marcel Salomo, Nico Hofmann sind weiterhin verletzt und bei Arek Wojcik steht demnächst eine Operation an der Hüfte an. Einige andere Akteure sind noch angeschlagen. Aus der A-Jugend sollen drei Spieler zum Kader hinzukommen.

„Die Vorbereitung seit Beginn des Jahres läuft normal“, erklärte Trainer Frank Claaßen. Er war nach seinem Urlaub vor einigen Tagen wieder zur Mannschaft gestoßen wie auch Co-Trainer Sebastian Wojcik. Er erklärte: „Wir haben noch eine große Aufgabe vor uns, nämlich den Klassenerhalt in der Landesliga unter Dach und Fach zu bringen.“ Die Konzentration auf das Sportliche zu bewahren sei angesichts der Situation nicht leicht, so Wojcik, aber man werde alles dafür tun, sportlich erfolgreich zu sein. Die vielen Nebengeräusche jetzt müsse man eben ausblenden. Im Verein ist man bemüht, den Ball flach zu halten. Steuerüberprüfungen habe es schon bei vielen Sportvereinen gegeben, das sei letztlich nichts Ungewöhnliches. Im Jahre 2011 ins Visier der Steuerfahnder waren auch schon die Vereine SV Holthausen/Biene und TuS Heeslingen geraten. Aber die Wahnbeker werden froh sein, wenn endlich wieder der Sport dominiert.

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Nach der Partie am Sonntag gegen Lingen geht es schon am 1. Februar mit einem Heimspiel weiter: Dann kommt es auf dem Platz in Wahnbek zum brisanten Stadtderby gegen den Türkischen SV Oldenburg.

Manfred Hollmann Lokalsport / Redaktion Westerstede
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