Godensholt Motorsportfans aus der Region und darüber hinaus zieht es am Wochenende ins Ammerland: Der Auto-Cross-Club Oldenburg (ACCO) lädt zu Renntagen ein.

„Wir freuen uns, dass uns am Ortsrand von Godensholt eine Fläche zur Verfügung gestellt wurde“, sagt Wolfgang Carls, stellvertretender Vorsitzender beim ACCO. Entsprechende Flächen zu finden, das sei die Schwierigkeit, vor der der ACCO seit Jahren steht. „Wir benötigen für unsere Veranstaltungen eine Fläche von mindestens fünf bis sechs Hektar“, so der Auricher. Renntage hat der Verein im Ammerland bereits in Osterscheps und in Ollenharde veranstaltet.

Doch weil sich bei dem Schepser Gelände die Besitzverhältnisse der Ländereien geändert hätten und im anderen Fall die Fläche mit viereinhalb Hektar sehr knapp bemessen waren, habe man eine Alternative benötigt. Die wurde nun an der Ocholter Straße 40/42 unter den Windkraftanlagen gefunden.

Der Auto-Cross-Club Oldenburg

Seit 24 Jahren gibt es den Auto-Cross-Club Oldenburg (ACCO). Seine rund 40 Mitglieder kommen aus ganz Deutschland, vor allem aus dem Nordwesten, aber selbst auch aus Ulm.

Die Begeisterung für Autos und Motorsport verbindet die Frauen und Männer, die sich als „große Familie“ fühlen.

Innerhalb des ACCO gibt es verschiedene Teams, wie beispielsweise das Team Ostfriesland Racing, die „Ackerdesigner“ aus Groß Ippener oder die „Fast Farmer“ aus Fürstenau. Zum Team Ostfriesland Racing gehören rund 15 Frauen und Männer und ihre Familien.

Wer mehr über den Club erfahren oder selbst ein Fahrzeug für Rennen herrichten möchte, kann sich über das im Internet melden.

   infoauto-cross-club-oldenburg.de info@auto-cross-club-oldenburg.de

Dieses Wochenende heulen dort die Motoren. „Die Zuschauer können sich auf spannende Rennen freuen“, verspricht Carls.

Zwei Renntage

Die Veranstaltung beginnt diesen Samstag, 27. Juli, um 14 Uhr. Am Samstagnachmittag werden in verschiedenen Klassen Hobbyrennen veranstaltet. Im Einsatz sind dann Fahrer und Fahrerinnen, deren Fahrzeuge mit einfachsten Mitteln zu Rennautos umgebaut wurden. „Alle Autocross-Fahrzeuge sind natürlich nicht mehr für den Straßenbetrieb zugelassen, sondern reine Rennfahrzeuge“, erklärt Wolfgang Carls. Aus den Autos seien alle brennbaren Materialien und alle Scheiben entfernt worden, die Fahrzeuge seien bis auf den Fahrersitz entkernt.

Ab 19 Uhr sollen am Samstagabend die Finalläufe starten. Zusammen mit dem Silvester-Club Godensholt wird am Abend die After-Racing-Fete ausgerichtet. Mit von der Partie sind ferner die „GGG Offroad Freunde“, die Organisatoren vom Aper Winkelrodeo. Motocross-Fahrer werden auf der aufgewühlten Piste gegen Autoross-Fahrer antreten.

Die „Profis“ sind dann am Sonntag im Einsatz, wenn es auch um Punkte für die Meisterschaft des Nord-West-Deutschen Autocross-Verbandes (NWDAV)geht. Um 10 Uhr beginnt das freie Training, ab 11 Uhr die Wettbewerbe. In elf Klassen werden die Fahrerinnen und Fahrer antreten, darunter gibt es auch eine reine Frauenklasse.

In der Mittagspause findet ein besonderes Rennen statt: Kinder – alle interessierten aus der Nachbarschaft und die Mädchen und Jungen aus dem Fahrerlager – liefern sich dann mit ihren Fahrrädern spannende Rennen. In verschiedenen Altersklassen wird gestartet. Fünf Euro kostet die Teilnahme, jedes Kind erhält eine Medaille, die Sieger Pokale. „Wir verdoppeln die Teilnahmegebühr der Kinder-Fahrradrennen und stellen den Erlös dem Kindergarten Godensholt zur Verfügung“, so Wolfgang Carls.

Der Eintritt am Samstag ist frei, am Sonntag zahlen die Gäste jeweils 8 Euro. Das Geld benötigt der Club, um die hohen Kosten für die unterschiedlichsten Dinge (Bezahlen des Arztes, der vor Ort sei, Versicherungen, Genehmigungen etc. ) zu bezahlen. Für das leibliche Wohl sorgt das Team vom Landwirtschaftlichen Club Ocholt mit seinem Bratwurst- und Bierwagen.

Fläche wird gepflügt

Und was passiert nach dem Rennen, wenn die Fläche – wie die Autorcoss-Fahrer sagen – „umgestaltet“, das heißt verdichtet und aufgewühlt, wurde? „Natürlich wird die Fläche wieder hergerichtet“, sagt Wolfgang Carls. Entweder bieten wir dem jeweiligen Landwirt an, das gegen Kostenerstattung selbst zu erledigen und wir beauftragen einen Lohnunternehmer. In den vergangenen zehn Jahren hat es nach unseren Rennen nie Probleme mit den Flächenbesitzern gegeben“, sagt Carls.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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