WILLEN Ralf Rocker und Fenja Frerichs wurden die verdienten Championstoursieger nach dem abschließenden achten Werfen in Willen. Aus dem Ammerland konnten sich leider keine Aktive direkt für die nächste Tour qualifizieren.

Zum 100-jährigen Bestehens des Boßelvereins „He löpt noch“ Willen fand das Tourfinale 2011 auf dem schmalen Geläuf des Alten Postweges in Willen statt. Mit guten Leistungen setzten sich die Gesamtführenden Ralf Rocker aus Reepsholt und Fenja Frerichs aus Ardorf auch hier durch.

Den neunten Rang, der zur direkten Qualifikation für die Tour in der nächsten Saison gelangt hätte, konnte der A-Jugendliche Keno Vogts aus Hollwege nicht halten. Er belegte mit 1106 Metern Platz 17 und rutschte dadurch in der Gesamtwertung auf Platz 12 ab. Der Ex-Europameister Frido Walter aus Pfalzdorf fand nicht die richtige Einstellung zur Strecke in Willen und musste eine Nullrunde hinnehmen. Der Gesamtführende Ralf Rocker aus Reepsholt trat mit seinem Betreuer Gerhard Best wie immer selbstbewusst an. Routiniert fanden sie die Ideallinie und konnten einen weiteren Toursieg bejubeln. Seine letzte Kugel landete bei exzellenten 1483 Meter.

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In der Frauenkonkurrenz wurde die Spannung noch einmal um den Verbleib in der Championstour angetrieben. Nur knapp die Punkteränge verfehlte die frisch gebackene Deutsche Meisterin bei der Jugend, Talea Hiljegerdes aus Halsbek. Sie landete mit 850 Metern auf Rang 14.

Kerstin Friedrichs aus Dietrichsfeld eröffnete den Wettkampf. Mit 1068 m überflügelte sie die bis dahin führende Astrid Hinrichs aus Schweinebrück und Simone Davids, Westeraccum. Anke Klöpper aus Upgant Schott konnte an dem Tag nicht ganz ihre gewohnten Leistungen zeigen und musste sich im hinteren Teil der Tagesliste einreihen. Die in Gelb antretende Ardorferin Fenja Frerichs startete verhalten in den Wettkampf. Doch ihre zahlreichen Fans – aus Ardorf mit den Fahrrad angereist – trieben sie zur Höchstform. Sie konnte die von Kerstin Friedrichs gesetzte Marke noch mit 60 Metern überbieten und den Tagessieg einfahren.

Bei der anschließenden Siegerehrung ließ der Boßelobmann Reiner Behrends mit seinem Gefolge den Wettkampf noch einmal Revue passieren. Spannend wurde es, als die neun Erstplatzierten aufgerufen wurden. Auf dem Siegerpodest strahlten der Drittplatzierte Robert Djuren, Westeraccum mit 47 Punkten. Die Silbermedaille empfing mit 53 Punkten Ralf Klingenberg, Rahe. Doch den Titel „Boßeler des Jahres“ errang mit beeindruckenden 30 Punkten Vorsprung der Reepsholter Ralf Rocker.

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