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FRIEDRICHSFEHN Was treibt Menschen dazu, ihr Wochenende in Sporthallen zu verbringen und sich in gebückter Haltung darüber zu ärgern, dass kleine Holzscheiben nicht in die vorgesehenen Fächer flutschen? Es ist die Faszination des Jakkolo-Sports. In der Friedrichsfehner Sporthalle gab es jetzt ein Zusammentreffen von Meistern des Fachs beim Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande.

Wer einmal erleben durfte, mit welcher Präzision die Aktiven die 52 mm großen und 13 mm flachen Spielsteine in die vier Fächer am Ende des 2 Meter langen Spielbretts befördern, kann sich ebenfalls nur schwer der Faszination dieses Sports entziehen.

Die Ursprünge des Spiels liegen in den Niederlanden. Dort gibt es heute mehr als 100 Vereine. Anfang der 1960er Jahre entdeckte der Deutsche Geschäftsmann Jakobus Schmidt das Spiel in Holland und vertrieb es unter dem Begriff „Jakkolo“ (gebildet aus seinem Vornamen „Jakko“ und der Endung -lo) in Deutschland. Aber erst 1995 gründete sich der Deutsche Jakkolo Bund „DJB“ in Wüsting. Und der Nordwesten ist bis heute die Hochburg der Jakkolospieler.

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So verwundert es nicht, dass in der Sporthalle Friedrichsfehn ein Länderspiel zwischen Deutschland und Holland stattfand. Schon zum zweiten Mal war die Gemeinde Edewecht Ausrichter eines solchen Ländervergleiches. Neben dem eigentlichen Länderspiel zwischen den aus jeweils 20 Spielern bestehenden Mannschaften fand auch ein offenes Turnier mit vielen Beteiligten statt. Erwartungsgemäß hatten die Deutschen Spielerinnen und Spieler gegen das Mutterland des Sports keine Chance. Sowohl das Länderspiel als auch die Einzelwettbewerbe gingen an die Gäste aus den Niederlanden. Die Deutsche Nationalmannschaft zog sich dennoch gut aus der Affäre mit einigen herausragenden Resultaten.

„Das Wichtigste aber ist und bleibt die tolle Gemeinschaft zwischen den Spielern der beiden Länder, die auch in diesem Jahr wieder wunderbar funktionierte“, lautete das Resümee von Horst Köster, Vorsitzender des Deutschen Jakkolo Bundes. „Wir haben uns an den beiden Tagen sehr wohl gefühlt in Friedrichsfehn und werden gerne wiederkommen“, so Köster weiter.

Er lobte zudem die Ausrichter vor Ort: „Besonders zu erwähnen sind dabei die Organisatoren von BeKoHa Jeddeloh unter der Leitung von Wilfried Harms und Gerold Behrens sowie die vielen Sponsoren und natürlich die Gemeinde Edewecht, die uns die Halle zur Verfügung gestellt hat.“

Das nächste Highlight der Jakkoloszene ist jetzt schon in aller Munde: Am 20. und 21. Mai 2011 findet in Hude die 3. Jakkolo-Weltmeisterschaft statt. Da ist dann die nächste Möglichkeit, den übermächtigen Gegnern aus den Niederlanden Paroli zu bieten.

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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