Landesturnier
Für Rastede reitet die Polizei durchs Feuer

Bild: Frank Jacob
Ritt durchs Feuer: Wie Polizeipferde ausgebildet werden, demonstrierten Reiter aus Hannover.Bild: Frank Jacob
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Rastede Der Sonntagnachmittag beim Oldenburger Landesturnier im Rasteder Schlosspark gehörte den Familien: Ponyreiten, Hüpfburg, Kinderschminken, Glücksrad, Hufeisenwerfen und vieles mehr wurde für die jungen Besucher geboten. Auch die NWZ  war mit einem Stand vertreten. Die Weltraumreporter Flux und Fluse verteilten Geschenke an die Kinder. Zum Programm gehörten auch die Ponyspiele (siehe Bericht oben) und eine Demonstration der Polizeireiter aus Hannover.

„Wir präsentieren, wie wir Pferde zu Polizeipferden machen“, sagte Polizeikommissarin Anke Götze vor den zahlreichen Zuschauern, die sich die Vorführung am Mittag anschauten. „32 Pferde stehen bei uns in Hannover im Stall“, berichtete die Polizeireiterin.

In Rastede erstmals dabei waren die Jungpferde Junior und Hamlet. „Sie sind noch etwas unruhig“, sagte Anke Götze und ergänzte: „Das zeigt, dass unsere Pferde nicht wie Maschinen funktionieren, sondern wir ihnen Stück für Stück alles beibringen.“

Üblicherweise sind die Polizeireiter bei Großveranstaltungen eingesetzt. „Wir begleiten Demonstrationen und Fußballspiele“, sagte Anke Götze. Dort würden die Pferde zum Beispiel mit Fahnen oder Lärm konfrontiert.

Bei der Vorführung zeigten die Reiterinnen deshalb, wie die Tiere an Fahnen gewöhnt werden, oder nicht zu scheuen, wenn sie mit einem Ball beworfen werden. Sogar drei Schüsse konnte eine Reiterin vom Rücken ihres Pferdes abgeben. Und selbst einen Galopp durchs Feuer machten die Tiere anstandslos mit. „Das funktioniert nur mit Vertrauen“, sagte Anke Götze und betonte: „Wir zwingen die Pferde zu nichts.“

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