Friedrichsfehn /Petersfehn Zum Abschluss des Jahres in der Oberliga haben die Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn noch einmal einen deutlichen Sieg gefeiert. Das Team um Trainerin Alexandra Hansel gewann sein Nachholspiel am Donnerstagabend beim Wilhelmshavener SSV mit 28:19 (14:11). Damit überwintern die Ammerländerinnen mit einer ausgeglichenen Punktebilanz (14:14) auf dem achten Tabellenplatz.

Was am Ende ein souveräner Auswärtssieg wurde, verlief zu Beginn der Partie durchaus holprig. Nach eigener 1:0-Führung geriet die SG mit 2:6 (7. Minute) in Rückstand. „Zu Beginn hatte ich ein schlechtes Gefühl, weil nichts so gelaufen ist, wie wir uns das vorgestellt hatten“, haderte Hansel.

Pokal-Halbfinale

Einmal noch sind die Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn in diesem Jahr gefordert. Als Titelverteidiger treten die Ammerländerinnen an diesem Samstag im Halbfinale des Landespokals an.

Das Viererturnier, in dem nur der der Erste in das Final-Four-Turnier um den Titel einzieht, findet an diesem Samstag ab 14 Uhr beim TSV Altenwalde statt. Eine Partie dauert 2 x 15 Minuten.

Die SG trifft dabei auf die Spielvereinigung Brandlecht-Hestrup (Landesklasse, Anwurf: 14:50 Uhr), den gastgebenden TSV (Landesliga Bremen, Anwurf: 15:40 Uhr) und den Oberliga-Rivalen SG Findorff (Anwurf: 18:10 Uhr).

SG-Trainerin Alexandra Hansel gibt sich vor dem Turnier optimistisch. „Wir fahren nach Altenwalde, um alle drei Spiele zu gewinnen. Auch wenn der Termin alles andere als günstig liegt.“ Gegen die beiden unterklassigen Teams plant Hansel Siege ein, im Duell mit Findorff erwartet Hansel ein Duell auf Augenhöhe. In der Liga trennten sich beide Teams mit einem 31:31-Remis.

In der Defensive agierten die Ammerländerinnen zu zögerlich, rückten nicht aggressiv genug raus und kassierten so einfache Tore aus dem Rückraum. Auf der anderen Seite hatte die SG in Person von Toptorschützin Lea Sophie Wichmann (sieben Treffer) zweimal Pech, dass der Ball von der Latte abprallte.

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Erst als Hansel in einer Auszeit von 6-0 auf eine 3-2-1-Verteidigung umstellte, geriet die Offensivkraft der Gastgeberinnen ins Wanken. „Plötzlich haben wir ein völlig anderes Gesicht gezeigt. Wir waren in der neuen Formation bissiger und haben einander in der Verteidigung geholfen“, freute sich Hansel, dass die Umstellung Wirkung zeigte.

Mit dieser neuen Abwehrformation der SG kamen die Gastgeberinnen überhaupt nicht zurecht und trafen nun deutlich seltener. Dies nutzen die Ammerländerinnen, um Tor für Tor aufzuholen. In der 19. Minute gelang Ayleen Breipohl bei 9:9 der Ausgleich. Danach erspielte sich Friedrichsfehn/Petersfehn bis zum Seitenwechsel eine souveräne 14:11-Führung.

Nach der Pause war SG-Trainerin Hansel zufrieden, dass ihr Team die Partie ohne Wackler souverän über die Zeit spielte. „Das haben wir in dieser Saison leider noch nicht so häufig geschafft. Am Ende haben wir uns von einem schwachen Start nicht unterkriegen lassen und das Spiel deutlich für uns entscheiden können“, lobte Hansel.

Nun gilt die gesamte Konzentration dem Auftritt im Landespokal an diesem Samstag (siehe Infobox). Hansel hofft, dass alle Spielerinnen die Fahrt nach Altenwalde mitmachen können. Hinter den Einsätzen von Wichmann (Daumenverletzung) und Kim von Aschwege (Grippe) stehen noch Fragezeichen.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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