Friedrichsfehn /Petersfehn Alexandra Hansel, die Trainerin der SG Friedrichsfehn/Petersfehn, hatte eine unbequeme Aufgabe vorhergesagt. Dass sich ihre Handballerinnen im Oberliga-Auswärtsspiel bei der heimstarken SG Findorff am Sonntag aber so schwer tun würden, wie bei der 24:26 (11:14)-Niederlage, hatten die Ammerländerinnen wohl auch im schlimmsten Szenario nicht erwartet.

„Findorff hat ein ordentliches Spiel gemacht. Ich muss aber leider sagen, dass wir uns heute selbst geschlagen haben. Daher fahren wir jetzt sehr enttäuscht nach Hause“, fasste Hansel die Niederlage zusammen. Für die SG-Trainerin waren die Gründe für die Pleite schnell gefunden: „Wenn du 16 freie Würfe und vier Siebenmeter auslässt und dir dazu noch 14 technische Fehler leistest, kannst du so ein Spiel nicht gewinnen. Wir hätten noch Stunden weiterspielen können und hätten heute wohl nicht mehr gewonnen.“

Das 1:0 durch Ruth Kampers in der ersten Minute war somit die erste und einzige Führung der Hansel-Mannschaft während der gesamten Partie. In die falsche Richtung lief das Spiel dann endgültig ab der siebten Minute. Nach dem Treffer von Lea Sophie Wichmann zum 5:5 gelang der SG Friedrichsfehn/Petersfehn knapp elf Minuten kein eigener Treffer. Als Johanna Koopmeiners wieder traf, waren die Bremerinnen bereits auf 9:6 davongezogen. Bis zur Pause hatte dieser Drei-Tore-Rückstand (14:11) Bestand.

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Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Ammerländerinnen zu häufig ihren Meister in den Findorffer Torhüterinnen und ließen Gelegenheiten aus. Zwischenzeitlich lagen die Gastgeberinnen sogar mit fünf Toren (17:12, 35. Minute) in Führung. Und diesen Vorsprung spielten die Bremerinnen über die Zeit. Näher als beim 21:18 durch Ilka Zwick (46.) kamen die Ammerländerinnen nicht mehr heran. Zwick war es auch, die mit ihrem sechsten Treffer für den 26:24-Endstand sorgte.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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