Friedrichsfehn /Petersfehn Vor dem Ammerland-Derby in der Handball-Landesklasse zwischen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn und dem SVE Wiefelstede an diesem Samstag um 15.30 Uhr hat es bei den Gastgebern noch einmal richtig gekracht. Nach der 26:27 (18:13)-Niederlage der SG am Donnerstagabend gegen Schlusslicht Jever/Schortens gab Trainer Marcel Hellmann seinen sofortigen Rücktritt bekannt.

„Damit versuche ich, den Druck vom Team zu nehmen. Zuletzt konnte ich der Mannschaft nicht mehr die nötigen Impulse geben“, sagte Hellmann, der intern seinen Abgang zum Saisonende schon in der Winterpause angekündigt hatte. Nun hofft er, dass das Team unter der Leitung von Interimstrainer Tobias Plagemann die noch ausstehenden vier Partien positiv bestreiten und den Klassenerhalt sichern kann. Hellmann betonte, dass er und das Team nicht zerstritten sind: „Ich gehe aber lieber, wenn es eine Minute vor zwölf ist, als fünf Minuten zu spät.“

Handball-Statistik

Männer, Landesklasse

SG Friedrichsfehn/Petersfehn - HG Jever/Schortens 26:27 (18:13)

SG: Wiechmann, Dunkel - A. Schlender, Hedemann, C. Schulz (1), B. Schulz (5), Krumrick (4), Lübbing (1), Remmers (7/3), Lüllemann (1), Schützmann (1), Hadan (2), Bütow (2), J. Schlender

beste Werfer HG: Arends (13), Müller (7)

Zeitstrafen: SG 0, HG 2

Siebenmeter: SG 3/3, HG 3/3

Für Plagemann startet die Mission Klassenerhalt also direkt mit einem „Vier-Punkte-Spiel.“ Er selbst weiß, dass die Situation nicht gerade optimal ist. „In so einem Verein gehört es sich aber, dass man auch in solchen Situationen zusammensteht. Ich habe schon einige Spiele des Teams in dieser Saison gesehen und kenne einige der Jungs noch aus meiner aktiven Zeit. Ich weiß also, dass das Potenzial da ist“, gibt sich Plagemann, der zuletzt lange mit den SG-Frauen erfolgreich war, weiterhin optimistisch.

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Von der Nachricht der SG-Niederlage beflügelt sehen die Wiefelsteder um Trainer Benjamin Beeger nun die Chance, am Konkurrenten vorbeizuziehen: „So dicht waren wir in den vergangenen Jahren noch nie an der SG dran. Wir haben das Hinspiel gewonnen und wollen nun auch auswärts in Petersfehn die zwei Punkte mitnehmen.“

Beeger rechnet mit keinem schönen Spiel: „Es wird viel Kampf sein und wahrscheinlich setzt sich das Team durch, dass mehr Siegeswillen zeigt.“ Der SVE-Coach weiß zudem um die Brisanz der Partie: „Es könnte das entscheidende Endspiel für beide Teams sein, wenn es tatsächlich zu fünf Absteigern kommen sollte.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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