Friedrichsfehn Ihr erstes Heimspiel der Saison bestreiten die Oberliga-Handballerinnen der SG FriPe auf ungewohntem Terrain. An diesem Samstag (17.30 Uhr, Sporthalle Zur Sportwiese) spielen sie gegen TV Neerstedt nicht wie gewohnt in Petersfehn, sondern in Friedrichsfehn. Grund dafür sind die Umbauarbeiten in der eigenen Spielstätte. „Man hat seinen Heimplatz, den man liebt. Dort ist man zu Hause – und bei uns ist das in Petersfehn“, sagt SG-Trainerin Alexandra Hansel. Da die Halle aber gesperrt ist, muss die komplette Handball-Abteilung in Friedrichsfehn spielen und trainieren.

Das hat neben emotionalen noch andere Tücken. In der Sporthalle Zur Sportwiese dürfen die FriPe-Frauen keine „Backe“ benutzen. Ohne das Handball-Harz sei es wie eine andere Sportart. „Wir machen keine Jubelsprünge, stellen uns aber auf die Situation ein“, meint Hansel. Ende Oktober sollen die Arbeiten in Petersfehn voraussichtlich abgeschlossen sein. Bis dahin wird das Hansel-Team aber auch in der Ausweichhalle zurechtkommen (müssen).

Nun zum Sportlichen: „Unser Gegner wird auf Wiedergutmachung aus sein. Das hat zwar nicht viel mit uns zu tun, aber im letzten Spiel hat Neerstedt eine ordentliche Reibe bekommen“, spricht Hansel die 22:43-Heimpleite gegen die HSG Hude/Falkenburg an. „Wir müssen Abstand von diesem Ergebnis nehmen und da weitermachen, wo wir in Wilhelmshaven aufgehört haben“, fordert die SG-Trainerin von ihrer Mannschaft, die beim SSV mit 31:23 gewonnen hatte. Auf dieser Leistung solle Friedrichsfehn/Petersfehn aufbauen und „von Spiel zu Spiel eine Schippe drauflegen“.

Imponiert hat der FriPe-Trainerin gegen Wilhelmshaven insbesondere die Flexibilität ihrer Spielerinnen. „Nach einer gegnerischen Auszeit habe ich die Abwehr umgestellt, um taktisch gegen die Änderungen des Wilhelmshavener Trainer vorzugehen“, erklärt Hansel. Sowohl die 6:0- als auch die 3:2:1-Formation hätte ihre Mannschaft hervorragend umgesetzt – obwohl die Umstellung sehr überraschend gekommen sei. „Alle haben es super mitgemacht. Das hat mich sehr gefreut“, meint Hansel.

Um das von der SG-Trainerin präferierte Spiel aufzuziehen, ist eine konstant aggressive Abwehr nötig. „ Ich wünsche mir, dass wir noch mehr Tempogegenstöße laufen – dafür müssen wir hinten die Bälle gewinnen“, sagt Hansel. Auch im Angriffsspiel würden die Timings inzwischen immer besser passen: „Wir sind auf einem guten Weg.“

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
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